Freitag, 12. November 2010

Blechkameraden

Neulich gab es im Perry Rhodan Forum eine interessante Diskussion über künstliches Leben - und zwar im Sinne der Frage, wann (und wie) ein künstliches Objekt "lebendig" wird, indem es sich eine eigene Seele zulegt, oder zumindest doch einen Verstand - womit die Sache für mich bereits unklar wird: wo soll(te) man denn nun diese Grenze überhaupt suchen oder ziehen? Über diesen und viele andere Aspekte dieser Thematik könnte man natürlich seitenlang diskutieren (und hauptsächlich spekulieren), was im Forum auch getan wurde und deshalb hier nicht widerholt werden soll. Es hat mich aber sehr an meine eigenen Anfänge im Bereich Science Fiction Ende der 70er Jahre erinnert, als mich die mit Gehirnen ausgerüsteten Schiffe des Mark Brandis ebenso faszinierten wie die Posbis der Perry Rhodan-Serie. In meinen drei ersten (veröffentlichten) Kurzgeschichten ging es denn auch um einen Roboter, der die Welt verbessern wollte, einen, der an ihr Verzweifelte und sich in den Tod stürzte, und einen Computer, der die Rolle eines Menschen erschleicht, um das Leiden eines solchen zu lindern ... Bis heute hat mich die Fragestellung nie so ganz ganz losgelassen, was Leser der ATLAN-Taschenbuchreihe bei FanPro (Monolith-Zyklus) vielleicht an der Figur des Calipher bzw. Calipher-SIM bzw. Calipher-Geist erahnen können.
Wenn es aber einen solchen der Künstlichkeit entstiegen Geist gäbe - was würde er tun? Alles besser machen als wir? Resignieren? Oder einfach so tun, als wäre er auch nur ein Mensch?

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