Mittwoch, 14. Dezember 2011

Atlan Polychora - Die geträumte Welt

Da heute das Manuskript von Achim Mehnert eingetroffen ist, wird es wohl langsam Zeit, die Meldung auch selbst aufzugreifen: Es geht tatsächlich weiter mit Atlan, und zwar mit der Trilogie "Polychora", deren erster Band im Januar 2012 unter dem Titel "Die geträumte Welt" erscheinen wird.

Einiges an Arbeit liegt hinter uns - vorallem hinter Achim -, um aus den ersten Ideenskizzen dieses Buch zu machen, das mir nach dem ersten Blick ins Manuskript zu urteilen wieder sehr gut gefallen wird (und hoffentlich teilen viele, viele Leser meine Meinung!). Der Kulissenbau, von dem ich in einem früheren Posting gesprochen habe, ist also tatsächlich abgeschlossen, das Casting, das aufgrund verschiedener Verzögerungen niemals seinen eigenen Blog-Eintrag erhalten hat, ist umgesetzt, und die Schauspieler sind wieder einmal in Hochform gewesen - darunter alte Bekannte, gaaanz alte Bekannte (obwohl sie das nicht gerne hören wird), und einige noch-nicht-so-alte Bekannte, die nun hoffentlich kräftig aufeinander anstoßen und das Ende der Dreharbeiten feiern, während unser Chef-Lektor Michael Thiesen sich an die Post-Production macht. Es gibt Spezialeffekte, Action, Geheimnisse und Rätsel, und nicht nur ich fiebere dem Moment entgegen, da ich das Endprodukt in Händen halten werde.

Was mich daran erinnert, dass ich nun ganz, ganz schnell das Exposee zu Band 2 fertigstellen muss. Der Inhalt steht, auch den Titel könnte ich verraten (werde es aber nicht tun), nur ein paar Feinheiten bedürfen noch der Korrektur (zumindest sofern die Post-Production nichts Gegenteiliges meldet). Und dann kann Atlan sein Abenteuer in den unendlichen Weiten des Weltalls fortsetzen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Verrücktes Zeugs der Gegenwart Teil 11: SIE SIND DA!!


Wie der Kommentator des Youtube-Videos es so schön ausdrückt: "What the hell is that?".

Die Hintergrundgeschichte: Gelegentlich lösen sich von der Sonne gewaltige Stürme elektrisch geladener Teilchen und werden in das Sonnensystem hinausgeschleudert. Auf ihrem Weg treffen sie dabei gelegentlich natürlich auch auf Merkur, den sonnennächsten Planeten unseres Sonnensystems. Die Sonne zu beobachten, und die Bahn dieser Teilchen, die etwas über die gewaltigen Prozesse im Sonneninneren verraten können, ist die Aufgabe von Raumsonden wie der amerikanischen STEREO-Sonde der NASA.

Dumm nur, wenn diese hochenergetischen Teilchen unterwegs zum Merkur auf ein gigantisches, Objekt treffen, und dies dabei seiner sorgfältigen und bislang undurchdringlichen Tarnung berauben. Aber es ist klar zu sehen: Ein planetengroßes Objekt, das in diesem Sonnensturm plötzlich aufleuchtet. Ein bislang verborgener Planet - etwa "Nibiru", der die von den Mayas für den 21.12.2012 vorhergesagten Weltuntergang bringen wird? Doch nein - die Struktur ist langgestreckt und zeigt keines der Merkmale eines Planeten. Etwas anderes hat da seine Präsenz offenbart, ein gigantisches Raumschiff von Aliens, vielleicht der Ausgangspunkt einer Invasion? Muss Roland Emmerich etwa bald mit einer Klage wegen der Urheberrechtsverletzung gegenüber kleinen, grünen Männchen (und Mädchen) rechnen? Wegen des Plagiierens ihrer Invasionspläne?

Wenn die moderne Wissenschaft doch nicht manchmal so undurchschaubare Methoden anwenden würde ... Denn wie das amerikanische Internet-Magazin space.com heute berichtete, gibt es natürlich auch eine ganz, ganz andere Erklärung, eine, die weder hysterische Menschen in den Selbstmord, noch Roland Emmerich in den finanziellen Ruin stürzen wird. Hintergrund ist die Tatsache, dass das menschliche Auge eigentlich nicht gerade als das optimale Beobachtungswerkzeug gilt, wenn es um das Weltall geht. Denn obwohl das Auge durchaus empfindlich auf Licht reagiert, ja sogar einzelne, geladene Teilchen als Lichtblitze wahrnehmen kann, so ist es bezüglich des Kontrasts ein evolutionärer Versager. Genau mit Kontrast hat man es aber bei der Beobachtung des Weltalls zu tun: Sonnen sind gleißend helle Objekte, alles andere jedoch tendenziell eher dunkle Erscheinungen (Staub- und Dunkelwolken, winzige Planeten usw.) Daher neigt man bei der Visualisierung stellarer Objekte etwas zur Korrektur des Kontrasts und fügt gerne Aufnahmen in Spektralbereichen hinzu, für die das Auge einfach völlig blind ist. Heraus kommen wunderschöne Aufnahmen leuchtender, schwebender Strukturen, die man in dieser Form mit bloßem Auge niemals zu sehen bekommen wird.

Genau das trifft auch auf die Aufnahmen zu, die hinter der ganzen Aufregung um das getarnte Raumschiff stecken. Hier hat man es mit vergleichsweise dunklen Wolken geladener Teilchen zu tun, die sich vor einem vergleichsweise hellen Hintergrund voller Sterne bewegen - ganz abgesehen natürlich von der Sonne selbst. Wie Russ Howard, Chef der Wissenschaftlergruppe und Nathan Rich, beide am United States Naval Research Laboratory (NRL) tätig, gegenüber space.com erklärten, muss man deshalb den Kontrast der Aufnahmen künstlich anpassen, um die gewünschten Teilchenwolken überhaupt sichtbar zu machen.

Dies tut man, indem man den störend hellen Hintergrund einfach aus dem Bild "herausrechnet". Man nimmt dazu ein Bild des Vortags, geht davon aus, dass alles, was man auf diesem Bild sieht, zum hellen Hintergrund gehört, und subtrahiert dessen Helligkeit aus den neuen Aufnahmen - schon wird die an sich von den Sternen überstrahlte Wolke sichtbar.

Dumm nur, wenn ein Planet im Bild war, wie in diesem Falle eben Merkur. Denn Merkur gehört zwar zum Hintergrund, verändert aber seine Position (er ist kein "Fixstern") - was dazu führt, dass im Bild Artefakte entstehen. Und aus simplen, technischen Gründen haben diese Artefakte nicht einmal annähernd die Form des Planeten, der sie hervorrief, sondern sind eher langgestreckt und unregelmäßig. Wie das "fremden Raumschiffs" in obigem Video eben ...

Unser bisheriges Weltbild ist also ... falsch. Weniger allerdings bezüglich der Existenz fremder Invasoren, als vielmehr bezüglich der Schönheit des Weltraums. Aber Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters.

Dienstag, 29. November 2011

Verrücktes Zeugs der Gegenwart Teil 10: Schon wieder Roboter

Ich glaube, ich werde alt. Oder langsam. Oder phantasielos. Möglicherweise auch alles gleichzeitig. Jedenfalls beginnen die Entwicklungen unserer Zeit mich zu "überollen". Klar, selbstverständlich kann ich mir vorstellen, im Falle eines Erdbebens von kleinen Roboter-Kreaturen gerettet zu werden - zuerst ein paar, die in meiner Vorstellung aussehen wie etwas groß geratene Ameisen (wegen der nicht-Miniaturisierung), gefolgt von größeren, die hinter ihren Raupenkörpern Luftschläuche (hoffentlich angenehm angewärmt; es soll ja in zusammengestürzten Gebäuden manchmal recht kalt werden), Wsaserschläuche und vielleicht sogar Nahrungsschläuche herziehen, bis hin zu einem Typ, den ich mir als eine Art Tintenfisch mit den Fähigkeiten eines Wagenhebers vorstelle, der dem eigentlichen Rettungskommando aus Menschen den Weg bereitet. All diese Dinge - Ameisen, Würmer und Tintenfische aus Karbon, Blech und Silizium bevölkern mittlerweile in Form lustiger Filme über die ersten Prototypen das Internet, und mit einiger Sicherheit bald auch die reale Welt. Auch den Luftraum werden sie erobern und als Bienen oder Schmetterlinge getarnt auf Terroristenjagd gehen, oder welcherart Feind sich das System auch sonst aussucht. Interessant, wenn auch bizarr, fand ich auch den Gedanken, anstelle künstlicher Roboter doch gleich echte Lebewesen zu verwenden, denn die haben in Sachen Energieversorgung und Autonomie und, soweit es Kakerlaken betrifft, auch Haltbarkeit so ihre Vorteile. Gut, hier rühren wir dann doch möglicherweise an Dingen, die man erst einmal lang und breit diskutieren sollte ... Es gibt eine Menge SF, die mögliche Folgen aufgreift, gute SF, auch wenn unsere Eltern das nicht sehen konnten, vor lauter mordenden, künstlich gesteuerten Viechern.
Also habe ich die diversen Versuche verfolgt, Elektroden in das Gangliensystem von Insekten zu implantieren, wonach sich diese mehr oder weniger protestlos der Fernsteuerung durch den Menschen ergaben. Ich muss dabei aber übersehen haben, wie weit die Entwicklung schon gediehen ist. Gedankenkontrolle, drängt sich mir da ein Begriff auf - das ist es, was die amerikanische DARPA mittlerweile bei Käfern erreicht.
Zwei Forscher der Universitäten von Michigan und Utah gingen jetzt noch einen Schritt weiter, den ich, irgendwie, fast tragisch-komisch finde (zumindest handelt es sich um ein Empfindungsgemenge ...) Das Problem ist nämlich, die winzige, implantierte Elektroik mit Strom zu versorgen. Biologischen Systemen genügen da ein paar Tropfen Zuckerwasser oder ein Stückchen von meiner Torte - aber Elektroniken benötigen Batterien, die leider nicht in der passenden Größe verfügbar sind. Macht nix, dachten sich die Forscher Ethem Erkan Aktakka und Hanseup Kim: Da konstruieren wir doch einfach einen Generator, den wir an den Flügelmuskeln anbringen (oder in sie implantieren), und schon erzeugt das arme Viech gleich den Strom für seine eigene ... Versklavung.
Gesagt, getan.

Dienstag, 15. November 2011

Die Furcht des Expokraten vor dem Roman

Schauplatz. Prinzipskizze. Wird wohl ganz anders aussehen
Die Spannung steigt nicht etwa langsam an, nein, sie überfällt mich ganz plötzlich, heftig, und - immerhin ist das schon eine gewisse Verbesserung - nicht mehr ganz so unvorbereitet. Das erste Exposee zur neuen Atlan-Trilogie hat seinen Weg zum Autoren gefunden, und dieser - um genau zu sein, Achim Mehnert aus Köln - arbeitet nun eifrig daran, das, was ich mir da in meinem Stübchen ausgedacht habe, in ein buntes, spannendes und rasantes Science Fiction-Abenteuer umzusetzen.

Ich hege ja so meine Hoffnungen, dass er es wieder einmal schaffen wird, meine Fehler oder Entscheidungen ihn also nicht zu sehr behindert haben; Fallstricke gibt es jedoch viele, ob nun durch die Komplexität des Perry Rhodan-Universums bedingt, oder durch jene schleierhaften, nur intuitiv erfassbaren Mechanismen, die eine Geschichte zu einer guten Geschichte machen (oder das Gegenteil bewirken). Aber eine Garantie gibt es natürlich nicht. Also frage ich mich, meistens nachts um Eins: Wird der Leser nachvollziehen können, was sich in der Figur des XXX abspielt, und welche Gefühle er dabei durchlebt? Kann sich dieser Leser, oder diese Leserin, in die Gruppe von Menschen versetzen, die da so plötzlich abhanden kommt? Bindet YYY die Altleser, während ZZZ auch neuen Lesern einen Ansatzpunkt für ihre Phantasie bietet?

Über dieses und ähnliche Themen habe ich schon des öfteren im Magazin SOL der Perry Rhodan-Fanzentrale laut nachgedacht, aber was leider noch nicht geschehen ist, das war die Ankunft eines Briefes mit dem folgenden Text: "Lieber Herr Roderer! Nachdem ich nun seit einiger Zeit Ihre Bemühungen um Dramaturgie, Szenengestaltung und Figurenentwicklung beobachtet habe, möchte ich Ihnen hiermit die fünf ultimativen Tipps mitteilen, die in diesem Geschäft garantiert zum Erfolg führen. Betrachten Sie es als ein altes, von Generation zu Generation überliefertes Geheimnis, in dessen Genuss sie nach all dem von Ihnen vergossenen Schweiß nun kommen. Erstens ..."
Und mit diesem Gedanken schlafe ich dann irgendwann ein.

Aber Träume sind eben Schäume, und wenn dann abends das Telefon klingelt, oder ich meine Mails abrufe, beschleicht mich immer wieder eine gewisse Beklemmung. Das legt sich erst in dem Moment, wenn ich dann das fertige Buch in den Händen halte. Und meinen Hut vor den Autoren ziehe, die alles ausbügeln, was ich so in die Expos hineingefehlert habe.

Und dann denke ich: Naja, man lernt nie aus, und ran geht's an das nächste Expo.

Verrückts Zeugs der Gegenwart Teil 9: Roboter

Zu diesem Gesellen gibt es wohl kaum etwas zu sagen. Viel Spaß!



Nähere Informationen siehe www.popsci.com

Freitag, 28. Oktober 2011

ATLAN - und die Fragezeichen

Eine Skizze von mir zu Expo 1
Nein, es geht nicht um die Drei ??? - dazu muss man schon auf der Seite des Herrn Montillon vorbeischauen (siehe Blog-Liste unten). Es geht um Atlan. Und eine doch ziemlich lange Durststrecke.

Diese Durststrecke ist nun so gut wie beendet. Heute wurden die Titel der kommenden Trilogie festgezurrt, die mir - und hoffentlich auch den Lesern - richtig gut gefallen (die Veröffentlichung überlasse ich allerdings Sabine Kropp. Wir haben aber Träume im Programm, Fehler und etwas Unendlichkeit). Atlans neue Abenteuer nehmen also langsam Gestalt an. Ich bin gespannt, welche genau das sein wird - daran arbeiten gerade die Herren Achim Mehnert (Roman) und Arndt Drechsler (Titelbild) - womit schon ein paar Fragezeichen abgehakt wären.

In Bälde gibt es sicher erste Details zu erfahren. Einen kleinen Einblick habe ich ja schon in einem früheren Posting gewährt. Es wird um Hitze gehen und um Dunkelheit, um Träume und neue Figuren, aber auch alte Bekannte, mit denen Atlan schon des Öfteren zu tun hatte.

Montag, 24. Oktober 2011

Interview in phantastisch!

Vor lauter Terminen in der letzten Zeit habe ich es ganz vergessen: In der aktuellen Ausgabe von  phantastisch! findet sich ein Interview, das ich mit Hannu Rajaniemi führte, dem Autor des  vielgelobten Debütromans "Quantum". Beides hat mir viel Vergnügen bereitet: den Roman zu lesen ebenso wie dieses Gespräch zu führen. Natürlich geht Hannu auf seine aktuelle Arbeit an neuen Romanen um den Meisterdieb Jean le Flambeur ein, aber auch abseits davon weiss er so manches interessante Detail aus seinem Werdegang zu berichten. Meine Empfehlung: Ausgabe 44 von phantastisch! ordern und das Interview lesen!



Sonntag, 23. Oktober 2011

Verrücktes Zeugs der Gegenwart Teil 8 - HDTV und Audio

Habe heute versucht, ein Home Cinema Audio System an unseren (endlich) erworbenen HDTV-Fernseher anzuschließen - ich glaube, ich gehörte zu den letzten zehn Menschen auf Erden, die noch "in die Röhre glotzten", und neun davon sind älter als 93 Jahre. Aber geistig scheine ich durchaus zu ihnen zu gehören, denn das Durcheinander aus Standards, halbgaren technischen Lösungen, verkrüppelten Systemansätzen und nicht-ganz-kompatiblen-Formaten ist einfach atemberaubend. Da investiert man als Gesellschaft Unsummen in ein ach-so-herrlich-modernes TV-Format ... und bleibt dann bei ARTE hängen. Nichts gegen ARTE, aber man muss nicht das ganze Leben hochintellektuell angehen (zur Definition eines Intellektuellen siehe Wikipedia). Nein, es gibt auch richtig gute Serien, die man hier aber leider nicht auf DVB-T in HD zu sehen bekommt, weil irgendein sesselpf...der Senderat sie wohl für zu albern hält.

Gut, dachte ich mir, dann schleife ich halt das gute, alte Kabelfernsehen mit ein. Ein Schachzug, den  wohl kein Hersteller moderner TV-Geräten auch nur im Entferntesten erwogen hat, was zu einem derartigen Kuddelmuddel in den Senderlisten führt, dass nicht nur die Damen in diesem Haushalt auf die Barrikaden steigen. Abgesehen davon, dass Kabel (ohne Zusatzkosten) ja gar kein HD sendet, und der ganze Kram deshalb eine unsinnige Investition war, sofern man nicht noch extra Geld hinterherwirft. Ach, ja, bleibt noch Satellit - nur haben wir dieses Haus gemietet, und der Vermieter wäre wohl nicht erfreut, wenn ich alle Wände aufstemmen würde, nur um die benötigten Kabel reinzukriegen ... Also nur ARTE in HD, ok. Der Rest bleibt wie gehabt. Schon verstanden.

Aber was haben die nur mit dem Timing zwischen Bild und Ton angestellt? Vielleicht bin ich ja überempfindlich, aber mein Musik-Setup kann unmerkliche Latenzen bei voller Synchronität garantieren, und was Windows hinbekommt, sollte doch nun wirklich ein spezialisiertes Gerät auch hinkriegen ... Nach einigem Herumgefummel (bei dem ich um einige Jahre gealtert bin), klappts ja auch. Herrgott, warum nicht gleich ...

Nun bekommt aber das Audio-System die Daten digital, was es auch soll, um den tollen Raumklang hinzuzaubern - und da öffnet sich das nächste Loch im Boden der Technik. Natürlich haben die sich nicht auf einen Standard einigen können, bei dem der gewünschte Lautstärkelevel vom Fernseher zum Audio-Setup übertragen wird (ist ja nur digital-optisch, da muss man ja Bits sparen, so eng geht das mit den Daten zu - Ironie aus). Ergo schert sich die Audio-Mühle nicht um den Lautstärkewunsch des Zuschauers (nicht nur den der besagten Damen), was unweigerlich zur Diskussion führt, ab welcher Anzahl von Fernbedienungen das Wohnzimmer in den Garten hinaus erweitert werden müsse. Aber halt - der Hersteller der Audio-Mühle hat mitgedacht und liefert eine formschöne und perfekt programmierbare Fernbedienung mit, die alle Probleme erschlägt (warum sein Gerät nicht auf die Fernbedienungen der anderen Hersteller eingerichtet werden kann, hat einen plausiblen Grund, den zu erläutern ich mir jedoch erspare). Klappt ja auch alles ganz toll. Nur eine Taste wird nicht unterstützt .Und zwar die, die ... Tusch: Ordnung in die wirren Senderlisten bringt. Agnnn. Und ohne die droht Meuterei.

Bleibt nur, auf die digitale Verbindung zu verzichten. Dann halt kein 5.1-Audio vom Fernsehen, sondern konventionell Stereo. Das ist regelbar. Sogar von der TV-Fernbedienung aus. Doch halt - der Hersteller des Fernsehers hat auf den entsprechenden Ausgang verzichtet. Braucht ja eh' keiner mehr. Man hat ja ... Tusch: Digital.

Oh Mann, was für eine Sch ... Bin ich jetzt zu doof, oder haben all die Millionen Kunden vor mir ihr sündhaft teures 5.1-Equipment an normalen Stereo-Signalen hängen? Ohne vollen Nutzen? Oder verwenden sie jeden Abend 27 Fernbedienungen, sozusagen als Gehirn-Jogging? Oder bin ich einfach nur ein Relikt aus dem letzten Jahrtausend? Aber laut Internet bin ich nicht alleine ...

Aber ich habe eine Lösung gefunden. Hahaha (hallendes, dioablisches Gelächter). Ich bring einfach alles zum Händler zurück und kauf' mir einen riesen Haufen guter Bücher.

Freitag, 21. Oktober 2011

Zeitnot, Weltcon, Youtube

Nicht nur die Zeit ist relativ, sondern auch ihr empfundener Ablauf. Je schneller die Dinge im beruflichen Leben ablaufen (man könnte auch sagen, sich überschlagen), desto langsamer tun sie es für alle anderen Aktivitäten - als gäbe es für jeden Menschen eine konstante Summe an Zeitablauf (Zeit pro Zeiteinheit?), die nicht überschritten werden kann. Jetzt liegt der Perry-Rhodan Weltcon in Mannheim schon drei Wochen zurück, und heute bin ich erst dazu gekommen, meinen Beitrag zum "Stardust-Award" auf Youtube hochzuladen. Es war nicht überraschend, dass ich damit keine Preis (oder Blumentopf) gewonnen habe - andere haben viel mehr von dieser seltsamen Erscheinung namens "Talent", von der es wohl auch eine höchst ungerecht verteilte, feste Summe gibt. Aber auch ich wollte mich filmisch vor den Erfindern, Machern und Kreativen der Serie verbeugen, indem ich die von Christoph Anzykowski designte Tsunami-Jet (Datenblatt in PR 1496) von der Erde zu einer geheimen USO-Basis schicke. Hier nun also die "fertige" Zusammenstellung mit allen Fehlern und Schnitzern und amateurhaften Eigenschaften. Die Musik ist eine ältere Komposition, bei der ich da erste Mal den "Absynth" von Native Instruments eingesetzt habe, und zwar nicht in seiner Hauptfunktion als Pad-Stimme, sondern als Lead-Instrument - und das ist verteufelt schwer abzumischen.

Viel Spaß!


Sonntag, 2. Oktober 2011

Zurück vpm Perry Rhodan Weltcon in Mannheim

So, jetzt bin ich wieder zurück vom Perry-Con, und das mit Neuigkeiten zum Thema Atlan im Gepäck. Zunächst: Es geht weiter, und zwar ab ca. Februar 2012 mit einer Trilogie, die den Arbeitstitel "Polychora" trägt. Das Konzept steht schon seit geraumer Zeit, also ist damit zu rechnen, dass die Arbeit zügig voranschreiten wird. Die eine oder andere Info werde ich in den nächsten Tagen "ausplaudern". Wer beim Programmpunkt Atlan war, der hat ja schon ein paar Hinweise darauf erhalten, was unserem Helden so alles widerfahren wird. Und, dass einige alte Bekannte mit von der Partie sein werden.

Donnerstag, 29. September 2011

Verrücktes Zeugs der Gegenwart Teil 7 - SpaceX wiederverwendet

Es gibt Geschichten, die scheinen einer anderen Welt entsprungen zu sein. Die von SpaceX ist ein Beispiel: Verlacht und immer wieder in Frage gestellt, ist es der (anfangs) kleinen Firma von Elon Musk innerhalb weniger Jahre gelungen, mit der Falcon 1 ein Satellitentransportsystem auf die Rampe zu stellen und, nach einigen Fehlschlägen, allerdings ohne die für Raketenbauer fast schon obligatorische Explosion, in den Orbit zu schießen. Es war das erste Mal, dass dies einem nichtstaatlichen Unternehmen geglückt ist. Kurz darauf brachten sie die viel, viel größere Falcon 9 an den Start - und wieder gelang das Unternehmen. Aber damit nicht genug: Parallel zu Falcon 1 und Falcon 9 wurde auch eine Raumkapsel entwickelt, ein unbemannter Raumtransporter mit der Fähigkeit zur Rückkehr zur Erde. "Dragon" flog erfolgreich, inklusive einer hübschen Wasserung (der Käse an Bord überstand den Flug unbeschadet) und wiederholte damit eine Leistung, die sonst gerade einmal die Amerikaner, die Russen und die Chinesen zustande bringen - Nationen, die ganz sicher auf weitaus größere finanzielle und technische Ressourcen zurückgreifen können, als eine kleine Privatfirma.
Getragen vom Erfolg, der sich hoffentlich wiederholen lässt, was den Beginn regelmässiger Versorgungsflüge zur ISS bedeuten würde - ging SpaceX sofort das Thema einer bemannten Kapsel an. Basierend auf der unbemannten, wiederverwendbaren Dragon-Kapsel kann man natürlich nicht einfach nur die (uralt-) Technik der oben angeführten Nationen kopieren - nein, die finanzielle Schwachstelle dieser Klasse von Raumfahrtzeugen (Apollo, Sojuz, Shenzen) war rasch identifiziert: Das Rettungssystem, eine eigene Rakete am oberen Ende der Kapsel. Wie zwei Vorfälle mit der russischen Sojuz zeigten (ein Rettungsmanöver nach einem abgebrochenen Start, eines nach einem Triebwerksproblem mit der zweiten Stufe - beide Crews überlebten), funktioniert dieses System zwar sehr gut, muss aber, und das ist das Problem, irgendwann aus Gründen der Aerodynamik abgesprengt werden - man hat eine Menge Gewicht umsonst mit sich herumgeschleppt, und obendrein eine Menge Geld einfach weggeworfen.
Während Europa noch über Sinn und Zweck bemannter Systeme grübelt, ging SpaceX mit hochgekrempelten Ärmeln eine grundsätzlich andere Art von Rettungssystem an, das die Kapsel von hinten antreibt (bezeichnet als "Pusher"-Konfiguration). Freilich bleibt auch bei dieser Lösung das Problem des unnützen Mehrgewichts erhalten. Also beschloss man kurzerhand, diese Triebwerke auch für eine gesteuerte Landung einzusetzen - wenn alles glatt ging, wurden sie vorher ja nicht benutzt, und wenn nicht, benötigt man sie sowieso zur Landung. Man hatte dies im Rahmen des Programms "Delta-Clipper" untersucht, aber die Entwicklungslinie wegen Geldmangel aufgegeben. SpaceX allerdings scheint Fortschritte zu machen, nicht nur darin, die Konkurrenz wieder einmal zu düpieren.
Aber die Entwicklung leistungsstärkerer Triebwerke, einer bemannten Kapsel mit "Pusher"-Rettungssystem und der Fähigkeit zur gesteuerten Landung sowie die laufenden Vorbereitungen zur nächsten Demonstrationsmission zur ISS scheint die Mannschaft von SpaceX noch längst nicht auszufüllen. Als nächstes ließ man verlauten, 2012 eine Schwerlastrakete bestehend aus drei gekoppelten Falcon-9 an den Start zu bringen. Äußerlich einer Ariane-V nicht unähnlich, steckt der Unterschied im Detail: Statt auf die üblichen Feststoffboostern, die, einmal gezündet, auf Gedeih und Verderb bis zum bitteren Ende brennen müssen, setzt man auf die Flüssigkeitstriebwerke der Falcon 9. Um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, sind aber die Tanks der drei Einheiten miteinander gekoppelt, was die zentrale Stufe nach Abwurf der beiden Booster sozusagen "mit vollen Tanks" ins Rennen schickt; das gab es einmal bei einer russischen Rakete (ich glaube, es war die wenig erfolgreiche N1 in den 60er Jahren), aber seitdem hat sich niemand mehr an das Prinzip des "Cross-Feedings" herangetraut.
Ich nehme an, die Konkurrenz wird langsam ärgerlich. Laut Medienberichten haben die Arbeiten am neuen Startkomplex bereits begonnen - die Jungs und Mädels buddeln schon die Startlöcher, was sie vermutlich nicht tun würden, würde man bei der Technik der Rakete keine Fortschritte machen.
Was aber soll nun das "wiederverwendet" im Threat-Titel bedeuten? Ganz einfach: Heute ließ SpaceX verlauten, wie ihre Pläne für die Zukunft der Firma und der Raumfahrt aussehen. Ein Video unter http://www.spacex.com/npc-luncheon-elon-musk.php zeigt den Ablauf: Falcon 9 besteht darin plötzlich aus einer rückflugfähigen und landefähigen Hauptstufe inklusive Landebeinen, sowie einer Oberstufe ebenfalls mit Landebeinen und einem PICA-X Hitzeschild. Eine solcherart voll wiederverwendbare Trägerrakete (Dragon selbst ist ebenfalls wiederverwendbar) hätte gewaltige Auswirkungen auf die Raumfahrt: Die Kosten für Treibstoff sind bei weitem nicht mit den Kosten für das Fahrzeug zu vergleichen; selbst wenn nach der Rückkehr umfangreiche Reparaturen nötig wären, würden die Kosten auf möglicherweise 10-20% des heutigen Preisniveaus fallen ... SpaceX hat bereits Antrag gestellt, die nötigen Technologien an seinem Standort in Texas zu erproben. Sie machen ernst, die Leute von Elon Musk.
Jedenfalls beflügeln sie die Phantasie nicht nur von SF-Fans, die in Zeiten der Mondlandungen aufgewachsen sind. Bleibt nur zu hoffen, dass sich SpaceX mit diesem Programm nicht verhoben hat - denn solten sie erfolgreich sein muss ich vielleicht nicht mehr 488 Jahre auf eine Reise zu Robert Bigelows Touristen-Raumstation sparen, sondern nur noch ... ach, was soll's!

Montag, 26. September 2011

Perry Rhodan Weltcon-Programm

Heute wurde es offiziell: Das Programm des Perry Rhodan-Weltcons nächstes Wochenende in Mannheim steht fest. Wer sich für Atlan und sein weiteres Schicksal interessiert:

Samstag, 01.10.2011 um 17:00 im Musensaal:

ATLAN – Neues vom Kristallprinzen
Mit Sabine Kropp,Hans Kneifel, Götz Roderer, ArndtDrechsler, Rainer Castor;
Moderation: Rüdiger Schäfer

Man sieht sich!

Freitag, 23. September 2011

Verrücktes Zeug der Gegenwart Teil 6 - Alles an einem Tag ...

An manchen Tagen überschlagen sich die Neuigkeiten in der Presse ... sogar für jemanden wie mich, den die Ereignisse während der aktuellen Casting-Show kaum tangieren, und der die Verwirrungen der aktuellen politischen Schaubühne allmählich leid ist. Nein, an manchen Tagen gibt es wissenschaftliche Neuigkeiten, über die man lange nachdenken könnte. Heute trudelten sogar derlei zwei ein:

Es begann mit Neutrinos, die sich einfach mal eben schneller bewegen als das Licht (also Photonen), auch wenn der Vorsprung nicht gerade groß ausfällt - ein paar Nanosekunden (ca. 60, um genau zu sein ;-) bei einer Flugzeit von 2.4 Millisekunden. Das sind Welten, die geeignete Messapparatur vorausgesetzt. Der Effekt könnte alle möglichen Gründe haben, manche davon kaum geeignet, um sich damit einen Nobelpreis zu verdienen, aber die Verzweiflung der beteiligten Wissenschaftler am CERN und in Gran Sasso scheint doch groß genug zu sein, um sich mit der Bitte um Verifikation an die wissenschaftliche Welt zu wenden. Das ist prinzipiell ein Standard-Verfahren (jedenfalls außerhalb der Klimawissenschaften, die lieber auf ihren Daten hocken bleiben und magische Formeln murmeln), denn das ist es, was früher oder später irgend eine andere Forschungsgruppe sowieso tun wird, und wenn sie selbst über Jahre hinweg das Experiment nachstellen müssten: Hinweise auf gänzlich unerwartete Phänomene werden ebenso pedantisch unter die Lupe genommen, wie man sich der Bestimmung der nächstkleineren Dezimalstelle von Naturkonstanten widmet, und sei es ein ruhmreiches Leben lang. Diese Leute stehen also vor dem Problem, entweder etwas "großes" entdeckt, oder einen noch gigantischeren Fehler übersehen zu haben - nach einem Jahr, in dem sie sich wohl mit kaum etwas anderem beschäftigt haben dürften, als alle möglichen Fehlerquellen zu finden und aus ihren Ergebnissen zu eliminieren ... Aber was, wenn es kein Fehler war? Was könnte dann der Grund sein? Wenn ich dazu eine Spekulation abgeben könnte, die der (theoretischen) Wahrheit auch nur halbwegs und ein klein wenig nahe kommt, dann hätte ich mein Leben besser in den Katakomben des CERN verbracht, weil ich dann nämlich ein wahnsinnig toller Physiker wäre. Denn sollten diese Dinger tatsächlich die Barriere der Lichtgeschwindigkeit in Frage stellen, so dürfte der Grund dafür kaum in bisher übersehenen Aspekten der altbekannten Theorien liegen, sondern weit jenseits davon, in den Zonen, die man Stand heute als Zone des "Unwissens" bezeichnen muss ("Schafft Wissen"). Was wohl in den Köpfen der beteiligten Wissenschaftler gerade ablaufen mag??

Obwohl - zumindest diese Frage könnte bald geklärt werden. Ob sie es wollen oder nicht. Denn nicht nur die Sache mit den Neutrinos gibt es heute zu vermelden, nein: Da gab es auch noch die Nachricht, dass es Jack Gallant am University College in Berkeley gelungen ist, die Gehirnströme eines Probanden mit einer solchen Auflösung und Genauigkeit auszulesen, dass man aus ihnen Bilder rekonstruieren konnte, die einem dem Probanden vorgeführten Film entstammten. In phantastisch! (und später in Faszinierende Wissenschafte") hatte ich mich dem Thema schon einmal gewidmet, wobei man damals gerade so herausfinden konnte, ob der Proband gerade senkrechte oder waagrechte Linien sah - aber das ist ein Problem ganz ähnlich dem des Übergangs vom Schwarz-Weiß-Fernsehen ("Enterprise") zum HDTV (ebenfalls "Enterprise", aber Uhura kommt einfach schärfer heraus) - also ein primär technisches Problem, und kein wissenschaftliches (kommt Zeit, kommt Ingenieur).

Ah, manchmal denke ich, ich sollte doch mal wieder einen Artikel dazu schreiben. Fehlt nur noch die Erfindung der "Zeitschindungsmaschine" - aus 24 mach 48 Stunden, wirksam aber nur zwischen 19:00 und 08:00 Uhr.

Donnerstag, 15. September 2011

Verrücktes Zeugs der Gegenwart Teil 5 - Handys

Es ist spät. Allmählich reichlich spät sogar, wenn ich bedenke, dass ich um 5 Uhr aufstehen und mich zum Bahnhof bewegen muss, um mich in das Mekka des Elektromobilitätsgedönses dieser Tage zu begeben, ganz sachlich selbstverständlich und mit Krawatte. Und was tue ich? Seit 2 1/2 Stunden beobachte ich mein funkelniegelnagelneues Handy dabei, wie es versucht, den neuesten Sicherheitsupdate aufzuspielen, wohlgemerkt am Tag 0.2 seit Erhalt durch die Hand unseres versierten Handy-IT-Experten, der sein Bestes getan hat, um in kürzester Zeit all unsere Wünsche zu erfüllen (es kam eine ganze Wagenladung dieser Dinger an, kurz vor "Dienstschluss", und wie der Teufel so will, begibt sich die praktisch komplette Wagenladung der ehrfurchtsvollen Neubesitzer, allesamt eher von der "ich manage-das-jetzt-mal-aus-dem-Weg ... Bitte"-Riege, mit mir auf besagte Dienstreise und "wollte die Zeit im Zug nutzen, um mit diesem neumodischen Zeugs zu üben" - Zitat des Kollegen: "Keine Hektik, machen Sie einfach meines zuerst fertig). Dazu gehören natürlich Internet, Geo-Dienste, Mails abrufen, "wo photographiert man da eigentlich" und die ganze Liste moderner Features, ohne die der Mensch einfach nicht mehr existieren kann. Zwar residiert das Ding noch in der Tasche, aber das allgewaltige Wikipedia ist nun jederzeit verfügbar, wenn man sich denn telefonierenderweise und blind für die Umwelt verlaufen hat und plötzlich irgendwelche Fossilien identifizieren will, während der Routenplaner den Fußweg von hier nach Brake berechnet (das ist bei Bremerhaven, sollte das jemand wissen wollen. Es sind viele, viele Stunden). Wir leben wirklich im Zeitalter der Information, auch wenn diese Information noch mit gespitzem Fingern über Touchpads eingegeben werden will, und das Herauslesen wichtiger Fakten mich mittlerweile zum Gebrauch einer achaischen Brille zwingt (wo sind die hauchdünnen Gebilde aus nanometerdicken metamaterialien, die mir die Physikalischen Blätter seit Jahren versprechen? Wo die direkte Eingabe von Informationen in das Seh- oder sonstwas-Zentrum; ah, darüber müsste ich mal wieder einen Artikel schreiben, das ist ein spannendes Thema)? Aber die Zukunft beginnt, und sie ist bunt und verspielt und hat 6GB Speicher eingebaut. Aber was ist, wenn wir eines nicht so fernen Tages ganz kurz vor der Singularität stehen, in der wir dann mit unserer gewaltigen Rechnerkapazität verschmelzen, um uns zu posthumanen Formen aufzuschwingen - und dann mit den doch noch nicht ganz beseitigten Kehrseiten der Technik konfrontiert werden? Dauert es dann auch etliche Stunden, nur um den einen, ganz wichtigen Update auszuführen, der unerwartet zwischen einem selbst und seiner Lieblingsmusik steht? Das wäre mal was für SF: Technikversagen auf elementarster Ebene, ein hyperaktives Superhirn, abgeschnitten von der Kommunikation, und außerdem von jedwedem Wikipedia ... nur weil Zune den Update vermasselt hat. Naja, ich werde schon mal im Vorgriff müde, denn das ganze dauert hier wohl noch Stunden, und ich darf laut Bildschirmaufschrift dieses flache, schwarze Ding bis zum finalen "Ping" nicht einmal mehr anrühren - an Schlaf ist da nicht zu denken. Die Technik schreitet auf chiesischen Füßen voran - aber wohin genau?
Oh, es hat "Ping" gemacht.
Und"Wrrt Wrrrt Wrrrrt".
Na denn ...

Donnerstag, 8. September 2011

Programmpunkt Atlan beim Perry Rhodan-Weltcon

Am Samstag wird es ab 17:00 in einem kleineren Saal des Weltcons einen Programmpunkt zum Thema Atlan geben: »Neues vom Kristallprinzen«. Und ich werde dabei sein! Der letzte Weltcon war schon ein faszinierendes und tolles Erlebnis, und dieser wird die Erfahrung ganz sicher noch weot übertreffen - zumal dann, wenn man für eine halbe Stunde selbst ein Teil der größten Weltraumserie der Welt sein darf! Das gilt auch natürlich auch dann, wenn im großen Saal nebenan der Konkurrenz-Programmpunkt ausgerechnet ... »Perry Rhodan NEO« lautet ...
Na, ich habe mich schon immer gerne mit Sabine Kropp, dem Altmeister Hanns Kneifel, Rainer Castor und Rüdiger Schäfer unterhalten; uns wird's da oben also schon nicht langweilig werden, selbst wenn die Fans vor der äußerst schwierigen Entscheidung zwischen ATLAN und Perry Rhodan himself in seiner neuen Ausprägung NEO stehen (he, Leute: ATLAN, das bedeutet Abenteuer! Reisen durch Raum und Zeit! Epische Verwicklungen! Knallharte Agenteneinsätze! Kosmische Rätsel! Thrill ohne Ende! Schöne Frauen, ich versprech's! Strömt herbei in Schaaren!)

Freitag, 12. August 2011

Kurzmeldung: Neues zu ATLAN

Wie Pabel-Moewig und insbesondere Sabine Kropp heute verlauten ließen, geht es im Februar 2012 mit den ATLAN-Taschenbüchern weiter, und zwar über die Ulisses Medien-und Spiel-Distribution GmbH.
Das begrüße ich sehr, ziehe mich aber ab Sonntag vorerst für in einige Tage in einen (hoffentlich) weitgehend Computer-freien Urlaub zurück. Neuigkeiten gibt's derweil über die Verlagsseite www.perry-rhodan.net - und später dann auch wieder über diesen Blog.

Montag, 8. August 2011

Samstag, 6. August 2011

Mal was anderes ...

Haben heute - es scheint ja schließlich einer der wenigen schönen Sommertage auf absehbare Zeit gewesen zu sein - eine kleine Couch in den Garten gestellt, so ein Ding von Aldi, schön neumodisch aus Pseudo-Rattan und mit weißen Polstern (aus irgendeinem Grund haben's die mir besonders angetan, muss wohl an Ibiza-Lounges am Strand liegen). Die Zeit der Erholung bricht so langsam an, nach einem weiteren viel zu langen Turn in der verrückten Welt der Industrie.

Aber ich habe es immerhin geschafft, ein Interview für die kommende Ausgabe von phantastisch! abzuliefern. Mein (erster jemals) Gesprächspartner (in einem Interview) war Hannu Rajaniemi, und ich kann jedem nur empfehlen, mit ihm und seinen Geschichten Bekanntschaft zu machen! Ein Mathematiker und Physiker, den es in die SF verschlagen hat ... davon gibt es heutzutage leider nicht allzu viele. Und er hat es geschafft, mich trotz der Gegenwartsform seiner Erzählung für "Quantum" zu begeistern, was bisher nur Charles Stross mit "Singularität" gelungen ist (ich mag dieses neumodische Zeugs einfach nicht, es erinnert mich zu sehr an Mangas und die an Comics, und ich gehöre nicht zu den Comic-Fans) - aber diese beiden Bücher kann man sowieso getrost in einem Atemzug nennen, wie ich meine.

So lege ich jetzt die Füße hoch, mit einem Cidre in der Hand, und beäuge die letzte Arbeitswoche vor dem wohlverdienten Urlaub. Danach geht's rund, nicht nur beruflich, denn der große Perry Rhodan Weltcon steht an, ein kleines "Projekt" liegt in den letzten Zügen, andere Ideen rufen nach Aufmerksamkeit, und das Ding, von dem ich Anfang des Jahres berichtet habe, wird sich jetzt wohl auch bald mal wieder zu Wort melden, wie ich hoffe ...

Sonntag, 31. Juli 2011

ATLAN-MONOLITH: Plot-Elemente

Es ist Sonntag, die Familie ist auf Verwandtschaftsbesuch, und ich beschäftige mich mit Dingen, die weder mich, noch den Rest der Menschheit voranbringen (ich könnte eine Firma gründen: Wasted Times Enterprises). So surfe ich also durch die Gegend, bis ich auf die Rubrik Dramaturgie auf der englischen Wikipedia-Seite stoße.
Ah, und da war sie plötzlich, die Fortsetzung des letzten Posts zum Thema ATLAN-Monolith (zur Erinnerung: Er berichtet ein klein wenig davon, wie die Idee von Klaus N. Frick zu dem wurde, was heute als sechsbändiger Taschenbuchzyklus von FanPro vorliegt).
Wir - zu damaligen Zeit allerdings nur ich mutterseelenalleine - befinden uns auf der Dschungelwelt Lumbagoo, dem größten Mond des Gasriesen Ajatan, auf dem es vor Abenteuern nur so wimmelt. Aber ich habe da ein Problem: Der Cast der ersten beiden Bände rekrutierte sich aus der Besatzung des USO-Spähkreuzers IMASO, die von mir für den ersten Band (Planet der Silberherren von Uwe Anton) sehr, sehr schnell skizziert und von Rüdiger Schäfer für Band 2 (Todeszone Zartyrit) noch etwas erweitert worden war. Aber die IMASO war soeben abgestürzt, und welchen Weg Atlan in der Zukunft auch nehmen würde, er würde nicht die ganze Crew dieses Schiffes mit sich herumschleppen können und wollen. Das Schicksal und die Monolithen brachten ihn mit Santjun und Iasana Weiland zusammen, aber ich hatte das Gefühl, etwas mehr Exotik wäre angebracht. Während ich noch so über das Potential der diversen Eingeborenen grübele (allesamt Lemurer-Nachkommen), kommt mir plötzlich eine Idee ...
Was ich damals tat, ist plottechnisch als retconning bekannt - eine rückwirkende Änderung der Ereigniskette oder retroaktive Änderung der Kontinuität. Denn um die Idee umzusetzen, ließ ich  jemanden von den Toten auferstehen. Vermutlich hätte mir das jeder Leser übelgenommen, denn spätestens seit dem "Tod" von Bobby Ewing in Dallas ist es extrem verpönt, Tote auferstehen zu lassen, denn damit wird die Handlung doch sehr "beliebig". Aber ich hatte Glück: Rüdigers Manuskript war noch nicht in der Druckerei angekommen, und so bauten mir Lektorat und Rüdiger schnell noch einige entscheidende Sätze ein, die aus dem potentiellen retconning ein erlaubtes Handlungselement machten.
Allerdings wusste ich damals noch nicht, welches, und mit welchen Folgen. Irgendwo im tödlich gefährlichen Inneren des Monolithen von Zartyrit nahm Iasana Weiland jedenfalls eine positronische Teilabtastung des lemurischen Wachroboters Calipher vor (ein tapferes Mädchen!). Den komischen Kerl hatte ich eingefügt, um den uralten Monolithen etwas zu beleben und einen weiteren Hinweis auf die Lemurer abzusetzen - hauptsächlich aber, weil es mir einfach gefiel, wie ein Roboter 50.000 Jahre lang auf seinen Herren wartete und dabei ein eigenes Ego entwickelt, bis er sogar zu träumen beginnt. Aber Caliphers Schicksal war vorgezeichnet und konnte auch nicht mehr geändert werden: Calipher würde Atlan retten, indem er selbst in den Tod ging.
Und so geschah es auch.
Aber Iasanas Tat rettete jetzt einen Teil von ihm. Und dieser Teil würde auf Lumbagoo in einen terranischen Roboter vom Typ Gladiator transferriert werden, um Atlan bei seinen weiteren Taten zu unterstützen - so, wie man es auf dem genialen Titelbild (Echo der Verlorenen, von Hanns Kneifel) sieht: Calipher-SIM lebt und starrt in den Himmel ...
Aber dann machte Calipher, nun Calipher-SIM, unverhofft plottechnisch Karriere. In Band 4 von Marc A. Herren (Der Silbermann) wurde Calipher-SIM zum Verräter, denn wie sagt Terry Pratchett doch so trefflich: Es gibt an jeder Straßenecke zehn gute Dinge, für die man sein Leben lassen könnte, aber nur ein Leben, und so entschied sich Calipher-SIM zwischen einer blinden, verrückten Loyalität und einer anderen Form von Loyalität, die ihm auch noch ein Plätzchen zum Überleben bot. Vom (fast) Retconn und Statisten wandelte er sich damit zum eigenständigen Protagonisten ...
Band 4 kam und ging und das Expo für Band 5 (Ceres am Abgrund von Manfred H. Rückert) stand an. Die Gefahr war nun im Solsystem angekommen, aber auch Atlan hatte den Rückweg gefunden. Irgendwie konnte ich es nicht lassen, und fügte Calipher wieder in die Handlung ein, als Calipher-GEIST (die Idee lag ja schließlich nahe, aber auch Calipher-SIM hatte an diese Möglichkeit gedacht und entsprechend Vorsorge getroffen). Calipher-GEIST entwickelte sich zu einem typischen Plot-Voucher, einem Ding, das man aus Computerspielen kennt: Es bringt den Protagonisten in seinem Kampf voran, aber leider nur ein einziges mal, dann verfällt er. Calipher-GEIST half Atlan im eisigen Inneren von Ceres, und "verschwand" dann planmäßig von der Bühne. Der Kampf gegen die Silberherren eskalierte, aber Atlan behielt die Oberhand und rettete für's erste das Sol-System.
Nach dieser Klimax steuerten die Ereignisse auf die letzte Phase zu, die Auflösung. Neue Probleme entstanden: Noch war nicht entschieden, ob das ganze ein Drama werden würde, und wer das Opfer mimen musste (Atlan fiel natürlich als Todeskandidat aus, aber da gab es ja auch noch Santjun, Iasana, Naileth und andere), aber jetzt war die Zeit des Zögerns abgelaufen. Wie jeder Band bekam auch dieser seine eigene Einleitung, seine Klimax und seine Auflösung, aber wie sollte die Klimax aussehen? Atlan löste alle Probleme mit erfahrener Hand? Nein. Er würde in die Patsche geraten, würde Opfer beklagen müssen, würde kämpfen müssen. Klaus N. Frick hatte notiert: Tipa rettet Atlan, und die ganze Zeit quälte mich die Frage, wie um Himmels Willen Tipa denn nun eigentlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort würde auftauchen können, ohne als "Deus ex machinae" zu wirken ...
Ah, Calipher-SIM!
Calipher-SIM löste sich wie erwähnt in Band 4 von Atlan und traf auf Tipa. Damals erschien es mir eine gute Idee zu sein, ausgerechnet diese beiden Charaktere aufeinander loszulassen. Damit aber wurde Calipher-SIM zu einem starken, verbindenden Element, das ich jetzt für Band 6 Sprung ins Jenseits von Achim Mehnert nutzen konnte. Denn Calipher-SIM kannte ja eine Menge Hintergründe, und er hatte eigene Interessen, und er förderte Tipas Interessen - und plötzlich saßen sie alle, Atlan, Santjun, Tipa und Calipher-SIM,  in jenem versunkenen Monolithen von Chonosso, und alles fügte sich.
Calipher-SIM war, so sagt Wikipedia, zu Checkhovs Pistole geworden (der Schriftsteller, nicht der Steuermann der Enterprise): Ein beiläufig eingefügtes Handlungselement, das plötzlich handlungstragend wird.
Vom Lokalkolorit, dessen Tod dem Autor die Möglichkeit für etwas Tragik eröffnen sollte, über den Retconn, den Statisten, Protagonisten, Plot-Voucher bis hin zu "Chekhovs Pistol" -  das nennt man Karriere.
Mal sehen, wo sie einmal enden wird ... 

Donnerstag, 14. Juli 2011

ATLAN MONOLITH

Eine beliebte Rubrik unter perryrhodan.blogspot.de trägt den Titel "Der Redakteuer erinnert sich". Diesmal berichtet Klaus N. Frick auf amüsante Weise von der Entstehung der ATLAN MONOLITH- Romane bei FanPro. Er beginnt mit einem Abend in einer Kneipe und endet mit einem Stapel vollgeschriebener Blätter von einem Rechnungsblock, die in Summe die Grundkonzeption dieses sechsbändigen Zyklus enthielten (ein Verfahren, das ich gut kenne; Rechnungsblöcke, Einwickelpapier, der Rand von Zeitungen ... alles muss manchmal herhalten).

Ohne ihm übermäßig nacheifern zu wollen, möchte ich die Geschichte noch ein klein wenig weiterführen, denn was Klaus da notierte, wurde selbstverständlich irgendwann auf ordnungsgemäßes Papier übertragen, und endete schließlich ... ausgerechnet bei mir.

Dieses spezielle Kapitel meiner ganz eigenen Perry Rhodan-Historie bedarf ein wenig der Erläuterung. Wie die treffliche Beschreibung auf meiner Autorenseite bei Perry Rhodan schon sagt, war (oder bin, seufz) ich der "Autor für einen Roman". Als dann eine Anfrage zu ATLAN "Rico" eintrudelte, musste ich unter persönlichen Schmerzen einsehen, dass mein Beruf (und die Tatsache der Existenz einer Familie) nicht besonders gut mit den zeitlichen Anforderungen des Verlags in Einklang zu bringen waren - kurzum: Ich konnte keine fristgerechte Lieferung garantieren (zusätzlich zu der Tatsache, dass die 530.000 Anschläge eines ATLAN-Manuskripts selbst bei Übung keine leichte Sache sind). Dann kam MONOLITH, und wie Klaus erwähnte, stand ich (zu meiner persönlichen Freude) auf der Liste für Band 2, der später den Titel "Todeszone Zartiryt" tragen sollte und von Rüdiger Schäfer verfasst werden würde - ah, hier wiederholt sich ein Muster ...

Aber der Verlag (sprich: Klaus und Sabine) nahmen das nicht so einfach hin und schlugen mir vor, doch die Exposees nach dem Gesamtkonzept von Klaus zu entwickeln - und damit hatten sie mich am Haken. In einem Anfall maßloser Selbstüberschätzung hatte ich vorher einen für 100 Bände skizzierten Vorschlag für den Perry-Zyklus von 2400 bis 2500 eingereicht (Titel: "Gegenschlag"), was vielleicht etwas zu dieser Entscheidung beigetragen hat.

Und dann saß ich da. Gemeinsam mit Sabine Kropp und meinem "Datenlektor" Michel Thiesen ging es an die Ideensammlung, von der ich schon einmal auf der Perry-Homepage berichtet habe, und kurz darauf wanderten die Expos in die Post: Eines an Uwe Anton (oh Schreck - Uwe!), eines an Rüdiger Schäfer, an Hanns Kneifel (Ehrfurchtsstarre meinerseits - all die Orion- und anderen Romane ...), eines an unseren Schweizer Marc A. Herren, der hier sein Debüt in der Langform ablieferte, an Manfred H. Rückert und schließlich eines an Achim Mehnert, der den großen Bogen schlug und die Geschichte zu Ende brachte. Und ich? Ich bin jedesmal vor Spannung schier geplatzt. Dann die Romane in Händen zu halten ... es war fast, als hätte ich sie selbst geschrieben ... "Wenigstens" als Expo-Autor war ich in das Universum des Perry Rhodan und des Atlan zurückgekehrt.

Ob Klaus mir wohl die Blätter des Rechnungsblocks vermacht? Hinter Glas und neben den absolut gelungenen Titelbildern von Arndt Drechsler würden sie sich sicher gut machen ...

Samstag, 2. Juli 2011

Faszinierende Wissenschaften


Als ich vor ich-weiß-nicht-mehr-wie-vielen Jahren auf das Angebot von Klaus Bollhöfener einging, für sein damals erst geplantes Magazin phantastisch! eine Rubrik über Wissenschaft aufzubauen, konnte ich nicht ahnen, wie lange mich das Thema letztlich beschäftigen würde. Heute-Morgen wurde zum Titel erkoren, und die Vorgabe lautete, aktuelle wissenschaftliche Themen der Gegenwart aufzugreifen und auf ihre Bedeutung für die Zukunft hin abzuklopfen - aufbereitet für einen an phantastischen Inhalten interessierten Leserkreis, aber fundiert und streng am Stand der aktuellen Wissenschaft. Als Physiker und ein-wenig-auch-Autor gefiel mir diese Konzeption natürlich extrem gut, insbesondere, weil ich auch Themen abseits des Mainstreams des Wissenschaftsjournalismus aufgreifen konnte und kleine Exkurse in die Welt der Science-Fiction bald zum festen Bestandteil werden sollten.
Zu einem Schwerpunkt der nun folgenden Serie von Artikeln wurde fast zwangsläufig die Astronomie, speziell die immer häufiger entdeckten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Aber auch die Frage nach Herkunft und Beschaffenheit des Lebens wurde ein Thema, und was der - teilweise überraschende - Stand der Erkenntnisse für Leben außerhalb der Erde bedeuten könnte. Zu meinem Erstaunen lernte ich dabei, dass sich gerade einmal ein paar Kilometer von hier entfernt in einem Reagenzglas ganz, ganz seltsame Gesellen tummeln ...  Weitere Artikel folgten, über künstliche Intelligenz und die Singularität, über bionische Verstandesstrukturen, und natürlich auch über Roboter und deren Schwärme. Die "reine" Physik kam zum Zuge im Bereich Zeitreisen, String-Theorie, alternative Schwarze Löcher und künstliche Gravitation, und natürlich durfte auch der Weltuntergang nicht fehlen (gleich in mehfacher Form), sowie die Raumfahrt, Kernfusion und König Laurins Tarnmantel.
Das alles mündete schließlich - der zweite Aspekt, der sich meinen Orakelkräften beharrlich entzog -, in ein Buch mit dem Titel "Faszinierende Wissenschaften" (Amazon), das im Humboldt-Verlag (Schlütersche Verlagsgesellschaft) erschienen ist, inklusive einem - und darüber freue ich mich ganz besonders - Vorwort von Klaus N. Frick, dem Chefredakteur der Perry-Rhodan-Serie. Was für ein Werdegang für eine Idee, die dareinst in einer bierseligen kleinen Kneipe neben dem Bahnhof von Kitzingen entstanden war.
Warum ich das ausgerechnet jetzt erzähle?
Weil meine kleine Nichte kürzlich mit leuchtenden Augen auf mich zu gestürmt kam und mir mit ihren neun Jahren erklärte, sie hätte mein Buch in der Mainzer Stadtbücherei entdeckt, in einem Ständer mit "ganz tollen Büchern zum Thema Wissenschaft".
Wow. Das sind Gefühle!
Nebenbei weiß ich nun auch, wer das Buch gekauft hat. Vielen, vielen Dank liebe Mainzer Stadtbibliothek!

Samstag, 25. Juni 2011

Space-Jet Story mit Blender

Irgendwie treibt mich der Gedanke um, ein Filmchen zum Thema "Space Jet-Story" zu machen. Hier nun der 2. Teil, ein Flug von der Erde zu einer geheimen Basis im Asteroidengürtel. Auf der einen Seite bin ich fasziniert, was das Open-Software-Projekt "Blender" da auf die Beine gestellt hat, und welche (kostenlosen) Möglichkeiten sich damit dem Laien bieten, auf der anderen Seite wächst meine Ehrfurcht gegenüber den professionellen CGI-Spezialisten (und Schnittleuten usw.) immer weiter. Da rendert das Notebook eine Stunde lang, bis man merkt, dass irgendetwas nicht gut aussieht, und dann sucht man drei Stunden nach dem Grund, nur um sich zu fragen, wie viel Zeit man so eigentlich "zum Fenster hinausschmeißen" möchte.
Aber cool find ich es dann doch irgendwie.
Die Musik ist übrigens auch eine Eigenproduktion.


Donnerstag, 23. Juni 2011

Köln, Atlan, Familie und Facebook

Ein Besuch in Köln ist für mich immer ein besonderes Vergnügen. Diesmal waren wir zwar nur für zwei kurze Tage da (allerdings mit Regen für eine ganze Woche, wenn nicht einen Monat), aber die Zeit waren ausgefüllt mit guten Gesprächen und einer gewissen Dosis Kölsch. Neben der Familie stand auch ein Treffen mit meinem Freund Achim Mehnert auf dem Programm, und natürlich ging es dabei um den heraufziehenden Perry Rhodan Weltcon in Mannheim (unbedingt hingehen! Es gibt Filme und Kostüme! Wer mimt den Gucky? Erscheint Barbarella tatsächlich??), aber auch um unseren gemeinsamen Freund, den unsterblichen Arkoniden Atlan. Zwei Bücher verbinden uns zu diesem Thema: "Sprung ins Jenseits" (Atlan-Monolith 6) und "Das Erwachen" (Atlan-Höllenwelt 2) - und natürlich hoffen wir beide sehr , dass es in Zukunft noch mehr werden.

Bei diesem und anderen Gesprächen mit meinen Schwestern wurde mir auch sehr klar, dass ich wohl der letzte Mensch auf Erden ohne Facebook-Account bin (also dass ich etwa auf der Stufe der Trilobiten stehe). Nun, dem sei nun abgeholfen!

Mittwoch, 15. Juni 2011

ATLAN - Update

Nix genaues weiss man doch noch nicht. Die im Perry-Rhodan-Forum verlinkte Pressemeldung (siehe vorheriger Post) sorgte für etwas Verwirrung. Also sei der Mantel des Schweigens über das Thema gebreitet, bis es tatsächlich belastbare Informationen gibt - sonst muss ich noch ein "goldenes Entlein" polieren.
Aber Atlan ist ja sowiso unsterblich, von daher ...

Montag, 13. Juni 2011

Die Zukunft von ATLAN

Von Marc Herren stammt ein erster Hinweis auf die Zukunft der ATLAN-Serie bei FanPro: Der Verlag Ulisses hat alle Rechte an den Buchproduktionen von FanPro übernommen, darunter auch die Rechte an den ATLAN-Taschenbüchern.
Wie es von nun an weitergeht, ist mir noch nicht bekannt. Exposees und Handlungsfäden sind vorbereitet und warten nur darauf, zum Einsatz zu kommen - doch wann das geschehen wird, und selbstverständlich auch "ob überhaupt" (in der geplanten Form), das sind Fragen, auf die auch ich die Antworten nicht kenne.
Selbstverständlich gibt's Updates, sobald mir offizielle Informationen aus der Perry Rhodan-Redaktion vorliegen. Stay tuned!

Montag, 6. Juni 2011

Rendering und Animation

Ok, ok, ich geb's ja zu - ich bin neidisch auf Leute, die ihre Phantasie in Bildern auszudrücken vermögen. Und auf Leute, die etwas  in der Art von Blender (siehe Post weiter unten) auf die Beine stellen - und einem damit die Werkzeuge in die Hand drücken, mit denen man sehr schnell herausfindet, warum Spielberg Spielberg ist (oder Lucas Lucas, oder ...), und wie viel Mühe ein Raimund Peter auf seine gigantischen Filmprojekte zum Thema Perry Rhodan wohl verwenden muss.
Aber versuchen muss ich es natürlich. Hier ein Auszug aus dem versprochenen Rendering zum Thema Perry Rhodan: Die Space-Jet Story. Teil 10: Space-Jet in TSUNAMI-Konfiguration.
Ein wenig schließt sich damit ein Kreis; am Anfang meines eigenen Perry Rhodan-Taschenbuchs steht der Absturz einer eben solchen Space-Jet.
Na, vielleicht bekomme ich die entsprechende Sequenz ja irgendwie doch noch hin ...



Freitag, 27. Mai 2011

Design-Launch

Heute ist ein Launch (Start) zu vermelden, der mich ganz persönlich ganz besonders freut. Meine Schwester hat ihren Internetshop in Betrieb genommen. Wer kleine Dinge des Lebens in frischem, lebendigen und ausgefallenen Design liebt, wird dort sicher fündig werden: Itchy-Design ist zu erreichen unter http://itchy-design.de/home.html.

Dienstag, 24. Mai 2011

Verrücktes Zeugs der Gegenwart Teil 4 - Blender

Immer wieder bin ich fasziniert davon, was die Open Source-Gemeinschaft auf nicht-kommerzieller Basis so alles an Programmen und Tools hervorbringt. Darunter sind Schmuckstücke, die man sich ansonsten niemals würde leisten können - wer kann beispielsweise Tausende von Euros erübrigen, nur um die Bilder in seinem Kopf in Form von professionellen Renderings und Animationen zu "erschaffen"? - kaum jemand, vermute ich (umso schmerzlicher ist das, wenn die Perry Rhodan-Redaktion zum Weltcon einen Wettbewerb im Amateurfilmbereich auslotet, und man selbst höchstens, HÖCHSTENS etwas Musik beisteuern kann - wonach natürlich wieder niemand fragt ...)

Aber dann kam Blender. 3D-Design, Rendering, komplexe Animation - alles aus einer Hand. Und das kostenlos! Gut, ich habe zuerst eine etwas ältere Version erwischt, die in der Bedienung grauenhaft ist und eine völlige Neuprogrammierung des Windows-geschulten Verstandes benötigt, um auch nur ein einziges Objekt auf den Bildschirm zu zaubern. Aber dann kam Version 2.57b, und die ist wirklich cool. Flugs ein Ziel gesetzt: eine Space-Jet in Tsunami-Konfiguration, wie von Christoph Anczykowski gezeichnet muss es schon sein (erstmal ist diese Zeichnung wie alle seine Zeichnungen einfach Klasse, und obendrein ist er selbst auch noch sehr nett, was eine "Verbeugung" umso leichter macht). Also ran ans Werk. Auch 2.57b erfordert etwas Einarbeitung - sprich: Ich als alter Manuals-Verweigerer (habe schließlich selbst lange Zeit programmiert und kann mich daher von Amts wegen etwas in die Denke eines Programmierers einfinden - dachte ich wenigstens bislang) sitze stundenlang vor absolut toll gemachten Video-Tutorials, um hinter die Kniffe und Tricks zu kommen, und nerve meine Umgebung dabei mit wilden Mausbewegungen und gelegentlichen schrillen Schreien.

Aber es geht in Blender nahezu alles, was man sich so wünscht. "The sky is the limit", wie die Engländer sagen (ok, und der "Sky" ist tatsächlich eine Herausforderung).  Einfach toll! Interessanterweise gibt es neben den kostenfreien Amateur-Tutorials sogar eine kleine Industrie, die von Blenders Kompliziertheit lebt, denn Blender scheint unter Studenten der CGA nicht unbekannt zu sein, und selbst die benötigen anscheinend Jahre, um hinter alle Möglichkeiten zu kommen (ich schweife ab: ein Denkkonzept von Blender werden wir wohl in ein völlig bodenständiges Projekt in meiner völlig bodenständigen Firma übernehmen). Aber das macht nichts, denn wenn man erst einmal die Grundlagen intus hat, macht es wirklich Spaß.

Hier also ein Screenshot besagter Space-Jet, im Anflug vor dem Hintergrund des Bayrischen Walds. Die Animation folgt, sobald ich die Musik gebastelt habe bei Youtube.



Wer sich selbst einmal daran versuchen möchte: www.blender.org

Donnerstag, 19. Mai 2011

Verrücktes Zeugs der Gegenwart Teil 3: SpaceShip Two

Vor ein paar Jahren haben wir während einer Podiumsdiskussion im Mannheimer "Museum für Arbeit und Technik" noch engagiert über die - vagen - Möglichkeiten der privaten Raumfahrt diskutiert und sehnsüchtig darauf gewartet, dass einer der Teilnehmer doch noch den X-Price erringt. Space-Ship-One war damals, vor langer Zeit, der größte und einzige Hoffnungsträger, und kaum jemand konnte sich auch nur vorstellen, je eine Dragon-Kapsel landen zu sehen.

Es hat uns allen wohl etwas an Phantasie gemangelt, und wir haben die Entschlossenheit unterschätzt, die hinter der privaten Raumfahrt zu stehen scheint (und das Geld obendrein).

Hier ein Video zum ersten Flug von Space-Ship Two "Enterprise" im "Federflug". Was es doch für verrückte Ideen gibt ...


Mittwoch, 18. Mai 2011

Vereinbarungen

Ich habe da in der Firma drei Stempel auf dem Schreibtisch stehen: Der kleinste ist schwarz und trägt meinen Namen, der arme Kerl. Der mittlere ist grün (im Sinne von: Wenn man ihn auf irgendetwas presst, hinterlässt er grüne Spuren) und nennt sich CONFIDENTIAL. Klar, alles neudeutsche ist englisch, aber so können sich die japanischen und französischen und chinesischen und slowenischen und slowakischen (und ukrainischen, polnischen, englischen uswusf) Kollegen nicht rausreden. Der größte ist streng rot: STRICTLY CONFIDENTIAL. Das entspricht DIN ISO weinichtwelche, eine notwendige Zertifizierungsmassnahme. Mein Vorschlag, doch gleich "TOP SECRET" (oder "GALACTICAL ULTRA IMPORTANT SECRET - BREAK IN HERE") zu nehmen, wurde abgeschmettert. Nun haue ich also auf die wichtigen Sachen immer meinen Namen und einen von den beiden anderen Stempeln, krittel mein Namenszeichen darüber - und bin an Vereinbarungen gebunden. Natürlich liegt dem ganzen Procedere ein Zweck zugrunde, wäre ja nicht so, dass die Industrie den ganzen lieben langen Tag nur Dummheiten im Kopf hat - dafür sind die Kollegen von der ... ich verkneife es mir lieber ... zuständig. Zweck ist der Schutz des Geschäftes und der Personen. Klar. Nur blockieren diese Dinger manchmal den Nachrichtenfluss, und so muss ich mir wohl bald mal Gedanken zu neunen Themen für diesen Blog machen, sonst schläft die Sache noch ein. 

Sonntag, 8. Mai 2011

Ausgebrannt wie eine Raketenstufe

Charles Stross, britischer Science Fiction-Autor und nicht nur dank seines Romans "Singularität" ziemlich weit oben auf meiner Favoritenliste, meldet sich in seinem Blog ab zur "kreativen Pause" - oder, wie man es nach seiner eigenen Beschreibung ehrlicherweise auch nennen könnte, in die Burnout-Erholungsphase. Das ist nun schon der zweite SF-Schaffende binnen weniger Tage, und auch einige andere Kandidaten fallen mir sehr spontan ein. Gab's das schon immer? Oder ersticken wir irgendwann an der Komplexität, den Verflechtungen, der Eile und besonders der Parallelität ("Multitasking") unserer Welt? Jedenfalls wünsche ich denen, die es schon brauchen (wie Charles Stross) gute Besserung - und für die anderen gilt: Passt auf!
Aber wie immer sollte man natürlich bei sich selbst anfangen ...

Donnerstag, 7. April 2011

Verrücktes Zeugs der Gegenwart Teil 2: Ein unverhofftes Teilchen

Eine Meldung, die die physikalische Gemeinschaft elektrisiert, ging heute um die Welt: Am berühmten Tevatron des noch berühmteren Fermibals - eine der ersten Adressen der Teilchenphysik - wurde möglicherweise ein unerwartetes neues Teilchen entdeckt, das gleichzeitig als Hinweis auf eine bislang unbekannte, fünfte Naturkraft gedeutet werden kann (oder muss). Ein Blick in die Originalpublikation, die derzeit unter www.arxiv.org einzusehen ist und auf die Veröffentlichung in einem renommierten Fachjournal wartet, verrät mehr: Es scheint sich keineswegs um einen der berühmten "Dreckeffekte" zu handeln, jene Messfehler unbekannter Herkunft, die das Leben eines Experimentalphysikers so oft zur Hölle machen ("Wer misst, misst Mist"), sondern um einen deutlichen Hinweis auf Probleme mit dem so genannten Standardmodell. Probleme deswegen, weil das Standardmodell ein solches Teilchen nicht vorhersagte, was bedeutet, dass es als Theorie unvollständig sein muss - und alle Ableitungen daraus ebenfalls. Was für aufregende Neuigkeiten!
Aber nicht nur für Physiker. Interessant sind die Reaktionen in den diversen Foren, die derzeit einen wesentlichen Anteil zur Meinungsbildung leisten. Die Aussage "Neue Kernkraft entdeckt" in Kombination mit der Aufzählung der "starken Kernkraft" (zuständig für den Zusammenhalt der Atomkerne) und der "schwachen Kernkraft" (zuständig für den radioaktiven Zerfall) löste dort sofort eine Debatte darüber aus, ob das Tevatron und das LHC nicht als Kernkraftwerke sofort abgeschaltet werden sollten, ob die dort wirkenden "zerstörerischen Kernkräfte" nicht das Ende der Welt bedeuten werden, welche Partei auf welchem Wege sofort und augenblicklich aktiv werden muss, und ob man nicht besser gleich alle Errungenschaften der Naturwissenschaften der letzten Jahrhunderte (Antibiotika ausgenommen, ebenso die Solarzellen auf dem eigenen Dach) als Teufelszeug verbieten sollte ...
Ganz ehrlich: Manchmal ist Scherz schwer von ernstgemeinter Dummheit zu unterscheiden. Entweder ich lebe in einem Land von wirklich brutalen Scherzkeksen, oder ...
Übrigens: Ohne die Gravitation würden wir augenblicklich davonschweben. Ohne die elektromagnetische Kraft täten wir das im Dunkeln. Und ohne die beiden teuflischen "Kernkräfte" würden wir uns augenblicklich in eine Wolke davonstiebender Quarks verwandeln. Aber vielleicht wäre das ja die Lösung.

Mittwoch, 30. März 2011

Verrücktes Zeugs der Gegenwart Teil 1: Roboter-Freizeit

Wie schnell und (von mir) unbemerkt manche Entwicklung abläuft, erstaunt mich immer wieder - wie beispielsweise diese beiden Quadrokopter des ETH Zürich. Jetzt wissen wir also, was robotische Aufklärungsdrohnen in ihrer Freizeit machen - aber was tun sie während ihrer Arbeitszeit?

Dienstag, 29. März 2011

Beim Stöbern entdeckt - Atlan Monolith Teil 2


Und noch eine Szene aus ATLAN Monolith. Diesmal ist die IMASO zu sehen, Atlans leichter Kreuzer der Staaten-Klasse, der eben in die Ergosphäre des schwarzen Lochs Zartyrit eindringt. Im Vordergrund schwebt eier jener "fragmentierten" Monolithen, die ihm und dem Risikospezialisten Santjun (und vielen anderen) so viel Ärger einbrachten. Später habe ich das Setting geändert und Atlan in einen jener schicken Spezial-Raumjäger der damaligen Zeit verpflanzt. So ist es auch auf dem genialen Titelbild von Arndt Drechsler zu sehen: Der abgebrochene Bug des Jägers und davor Iasana Weiland, die ganz unerwartet zu einem Mitglied von Atlans Erkundungsteam aufgestiegene Versorgungsoffizierin: Ich persönlich finde ja Iasana weit hübscher als den Monolithen, und Arnds Gestaltung meinem Rendering meilen- (oder Lichtjahre-) weit überlegen. Genau so formen Künstler aus Ideen Bilder, ob nun als Maler oder als Autoren.

Sonntag, 20. März 2011

Beim Stöbern entdeckt - Atlan Monolith


Obwohl der Atlan-Zyklus "Monolith" bei FanPro ja schon einige Zeit zurückliegt, hier eine gerenderte Skizze zu Band 6: Sprung ins Jenseits von meinem Freund Achim Mehnert. Zu sehen ist der Monolith von Chonosso, dessen Existenz dank seiner Lage am Grund eines Tiefseegrabens von Chonossos Bewohnern, der Tarey-Bruderschaft, jahrhundertelang übersehen worden war - bis zu dem Tag, als Atlan gegen die Silberherren vorzugehen begann und damit die gewaltigen Monolithen aus ihrer äonenlangen Ruhe weckte. Natürlich hat die Beschreibung des Autors Vorrang, aber so in etwa hatte ich mir den Anblick vorgestellt, wenn der Monolith zum ersten Mal in den Lichtkreis einer Taucherlampe gerät.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Atlan - Kulissenbau

Auf dem Colonia-Con 2010 hatte sich Raimund Peter endlich einmal ein Herz gefasst und im Nachspann alle Beteiligten an seinem Video erwähnt - seitenlang, wie im Kino. Buch: Raimund Peter, Kamera: Raimund Peter, Schnitt: Raimund Peter, Beleuchtung: Raimund Peter, Musik: Raimund Peter ... Teemädchen: Raimund Peter ... und so weiter. Glücklicherweise erfordert die Arbeit an einem Exposee weit weniger Beteiligte. Derzeit bin ich mit dem Bau der Kulissen für die später in diesem Jahr kommende ATLAN-Trilogie bei FanPro beschäftigt. Dabei gibt es einige Herausforderungen zu meistern, denn schließlich geht es um eine (GESTRICHEN) von enormer Größe, und von dort begibt sich Atlan mehr oder weniger unfreiwillig auch noch nach (GESTRICHEN), wo die Situation auch nicht viel besser ist. So gut wie fertig sind indes ein ziemlich "heißer Jupiter", der seiner Sonne schon bedenklich nahe gekommen ist, und sein verblüffend dunkler Mond mit einem wenig verblüffenden Namen (dafür aber mit einigen Gimmiks zur Entschädigung). Ob der als Bild gezeigte Entwurf für eine weitere Kulisse allerdings die gnadenlos harte Auswahl durch die Perry Rhodan-Redaktion übersteht, kann ich nicht sagen ... Aber genug; für heute lege ich Stift, Pinsel und Leinwand beiseite - schließlich steht bald das mittlerweile obligatorische Casting vor der Tür. Gerüchten zufolge haben sich einige Personen angemeldet, die ein ziemlich starkes Nervenkostüm erfordern ... Mehr dazu gibt's ein andermal!