Freitag, 28. Oktober 2011

ATLAN - und die Fragezeichen

Eine Skizze von mir zu Expo 1
Nein, es geht nicht um die Drei ??? - dazu muss man schon auf der Seite des Herrn Montillon vorbeischauen (siehe Blog-Liste unten). Es geht um Atlan. Und eine doch ziemlich lange Durststrecke.

Diese Durststrecke ist nun so gut wie beendet. Heute wurden die Titel der kommenden Trilogie festgezurrt, die mir - und hoffentlich auch den Lesern - richtig gut gefallen (die Veröffentlichung überlasse ich allerdings Sabine Kropp. Wir haben aber Träume im Programm, Fehler und etwas Unendlichkeit). Atlans neue Abenteuer nehmen also langsam Gestalt an. Ich bin gespannt, welche genau das sein wird - daran arbeiten gerade die Herren Achim Mehnert (Roman) und Arndt Drechsler (Titelbild) - womit schon ein paar Fragezeichen abgehakt wären.

In Bälde gibt es sicher erste Details zu erfahren. Einen kleinen Einblick habe ich ja schon in einem früheren Posting gewährt. Es wird um Hitze gehen und um Dunkelheit, um Träume und neue Figuren, aber auch alte Bekannte, mit denen Atlan schon des Öfteren zu tun hatte.

Montag, 24. Oktober 2011

Interview in phantastisch!

Vor lauter Terminen in der letzten Zeit habe ich es ganz vergessen: In der aktuellen Ausgabe von  phantastisch! findet sich ein Interview, das ich mit Hannu Rajaniemi führte, dem Autor des  vielgelobten Debütromans "Quantum". Beides hat mir viel Vergnügen bereitet: den Roman zu lesen ebenso wie dieses Gespräch zu führen. Natürlich geht Hannu auf seine aktuelle Arbeit an neuen Romanen um den Meisterdieb Jean le Flambeur ein, aber auch abseits davon weiss er so manches interessante Detail aus seinem Werdegang zu berichten. Meine Empfehlung: Ausgabe 44 von phantastisch! ordern und das Interview lesen!



Sonntag, 23. Oktober 2011

Verrücktes Zeugs der Gegenwart Teil 8 - HDTV und Audio

Habe heute versucht, ein Home Cinema Audio System an unseren (endlich) erworbenen HDTV-Fernseher anzuschließen - ich glaube, ich gehörte zu den letzten zehn Menschen auf Erden, die noch "in die Röhre glotzten", und neun davon sind älter als 93 Jahre. Aber geistig scheine ich durchaus zu ihnen zu gehören, denn das Durcheinander aus Standards, halbgaren technischen Lösungen, verkrüppelten Systemansätzen und nicht-ganz-kompatiblen-Formaten ist einfach atemberaubend. Da investiert man als Gesellschaft Unsummen in ein ach-so-herrlich-modernes TV-Format ... und bleibt dann bei ARTE hängen. Nichts gegen ARTE, aber man muss nicht das ganze Leben hochintellektuell angehen (zur Definition eines Intellektuellen siehe Wikipedia). Nein, es gibt auch richtig gute Serien, die man hier aber leider nicht auf DVB-T in HD zu sehen bekommt, weil irgendein sesselpf...der Senderat sie wohl für zu albern hält.

Gut, dachte ich mir, dann schleife ich halt das gute, alte Kabelfernsehen mit ein. Ein Schachzug, den  wohl kein Hersteller moderner TV-Geräten auch nur im Entferntesten erwogen hat, was zu einem derartigen Kuddelmuddel in den Senderlisten führt, dass nicht nur die Damen in diesem Haushalt auf die Barrikaden steigen. Abgesehen davon, dass Kabel (ohne Zusatzkosten) ja gar kein HD sendet, und der ganze Kram deshalb eine unsinnige Investition war, sofern man nicht noch extra Geld hinterherwirft. Ach, ja, bleibt noch Satellit - nur haben wir dieses Haus gemietet, und der Vermieter wäre wohl nicht erfreut, wenn ich alle Wände aufstemmen würde, nur um die benötigten Kabel reinzukriegen ... Also nur ARTE in HD, ok. Der Rest bleibt wie gehabt. Schon verstanden.

Aber was haben die nur mit dem Timing zwischen Bild und Ton angestellt? Vielleicht bin ich ja überempfindlich, aber mein Musik-Setup kann unmerkliche Latenzen bei voller Synchronität garantieren, und was Windows hinbekommt, sollte doch nun wirklich ein spezialisiertes Gerät auch hinkriegen ... Nach einigem Herumgefummel (bei dem ich um einige Jahre gealtert bin), klappts ja auch. Herrgott, warum nicht gleich ...

Nun bekommt aber das Audio-System die Daten digital, was es auch soll, um den tollen Raumklang hinzuzaubern - und da öffnet sich das nächste Loch im Boden der Technik. Natürlich haben die sich nicht auf einen Standard einigen können, bei dem der gewünschte Lautstärkelevel vom Fernseher zum Audio-Setup übertragen wird (ist ja nur digital-optisch, da muss man ja Bits sparen, so eng geht das mit den Daten zu - Ironie aus). Ergo schert sich die Audio-Mühle nicht um den Lautstärkewunsch des Zuschauers (nicht nur den der besagten Damen), was unweigerlich zur Diskussion führt, ab welcher Anzahl von Fernbedienungen das Wohnzimmer in den Garten hinaus erweitert werden müsse. Aber halt - der Hersteller der Audio-Mühle hat mitgedacht und liefert eine formschöne und perfekt programmierbare Fernbedienung mit, die alle Probleme erschlägt (warum sein Gerät nicht auf die Fernbedienungen der anderen Hersteller eingerichtet werden kann, hat einen plausiblen Grund, den zu erläutern ich mir jedoch erspare). Klappt ja auch alles ganz toll. Nur eine Taste wird nicht unterstützt .Und zwar die, die ... Tusch: Ordnung in die wirren Senderlisten bringt. Agnnn. Und ohne die droht Meuterei.

Bleibt nur, auf die digitale Verbindung zu verzichten. Dann halt kein 5.1-Audio vom Fernsehen, sondern konventionell Stereo. Das ist regelbar. Sogar von der TV-Fernbedienung aus. Doch halt - der Hersteller des Fernsehers hat auf den entsprechenden Ausgang verzichtet. Braucht ja eh' keiner mehr. Man hat ja ... Tusch: Digital.

Oh Mann, was für eine Sch ... Bin ich jetzt zu doof, oder haben all die Millionen Kunden vor mir ihr sündhaft teures 5.1-Equipment an normalen Stereo-Signalen hängen? Ohne vollen Nutzen? Oder verwenden sie jeden Abend 27 Fernbedienungen, sozusagen als Gehirn-Jogging? Oder bin ich einfach nur ein Relikt aus dem letzten Jahrtausend? Aber laut Internet bin ich nicht alleine ...

Aber ich habe eine Lösung gefunden. Hahaha (hallendes, dioablisches Gelächter). Ich bring einfach alles zum Händler zurück und kauf' mir einen riesen Haufen guter Bücher.

Freitag, 21. Oktober 2011

Zeitnot, Weltcon, Youtube

Nicht nur die Zeit ist relativ, sondern auch ihr empfundener Ablauf. Je schneller die Dinge im beruflichen Leben ablaufen (man könnte auch sagen, sich überschlagen), desto langsamer tun sie es für alle anderen Aktivitäten - als gäbe es für jeden Menschen eine konstante Summe an Zeitablauf (Zeit pro Zeiteinheit?), die nicht überschritten werden kann. Jetzt liegt der Perry-Rhodan Weltcon in Mannheim schon drei Wochen zurück, und heute bin ich erst dazu gekommen, meinen Beitrag zum "Stardust-Award" auf Youtube hochzuladen. Es war nicht überraschend, dass ich damit keine Preis (oder Blumentopf) gewonnen habe - andere haben viel mehr von dieser seltsamen Erscheinung namens "Talent", von der es wohl auch eine höchst ungerecht verteilte, feste Summe gibt. Aber auch ich wollte mich filmisch vor den Erfindern, Machern und Kreativen der Serie verbeugen, indem ich die von Christoph Anzykowski designte Tsunami-Jet (Datenblatt in PR 1496) von der Erde zu einer geheimen USO-Basis schicke. Hier nun also die "fertige" Zusammenstellung mit allen Fehlern und Schnitzern und amateurhaften Eigenschaften. Die Musik ist eine ältere Komposition, bei der ich da erste Mal den "Absynth" von Native Instruments eingesetzt habe, und zwar nicht in seiner Hauptfunktion als Pad-Stimme, sondern als Lead-Instrument - und das ist verteufelt schwer abzumischen.

Viel Spaß!


Sonntag, 2. Oktober 2011

Zurück vpm Perry Rhodan Weltcon in Mannheim

So, jetzt bin ich wieder zurück vom Perry-Con, und das mit Neuigkeiten zum Thema Atlan im Gepäck. Zunächst: Es geht weiter, und zwar ab ca. Februar 2012 mit einer Trilogie, die den Arbeitstitel "Polychora" trägt. Das Konzept steht schon seit geraumer Zeit, also ist damit zu rechnen, dass die Arbeit zügig voranschreiten wird. Die eine oder andere Info werde ich in den nächsten Tagen "ausplaudern". Wer beim Programmpunkt Atlan war, der hat ja schon ein paar Hinweise darauf erhalten, was unserem Helden so alles widerfahren wird. Und, dass einige alte Bekannte mit von der Partie sein werden.