Sonntag, 3. Juni 2012

Geheimer Perry-Rhodan Con in Schwanstetten (FrankenCon 2012)

Hier ein paar kurze Impressionen vom Perry Rhodan-Con in Schwanstetten. Der Con stand unter dem Motto "Area-51: Was uns verschwiegen wurde". Entsprechend hart waren schon die Eingangskontrollen, denn alle Zugänge wurden von "Men in Black" bewacht.
Man in Black und Seuchenkommando im Einsatz
Es war - wie schon in der Vergangenheit - ein Con der Geheimnisse. Wie man unschwer an den Gesichtern des Organisationskomitees ablesen kann, herrschte gelegentlich Nervosität, ob ES ihnen das nicht verübeln würde. Aber alles funktionierte prima, nachdem erst einmal gewisse schädliche Einflüsse außerirdischer Technologien überwunden waren. Die "Men in Black" hatten da einiges zu tun, und vorallem die gestressten Mitarbeiter der Seuchenkontrolle (Gernot Semmer). Schließlich wimmelt es in einer solchen Halle der Geheimnisse von Ungeziefer ...
Gazelle in der Area 51 - sie sind tatsächlich da!
Nach dem Intro folgten viele längere und kürzere Vorträge, die ich mir diesmal auch ausgiebig angesehen habe (normalerweise verschwinde ich immer zum Kaffeetrinken und Ratschen).

Ganz besonders gefallen haben mir die Beiträge von Risszeichner Bernard Stoessel über Area 51, geheime Flugzeugprojekte, Missinterpretationen (von Fischen) und ... Angela Merkel. Sehr kurzweilig und humorvoll, und obwohl ich dachte, mich einigermaßen mit der Geschichte des Flugzeugbaus auszukennen, erfuhr ich doch so manch interessantes Detail. Roger Schulz lieferte sodann einen interessanten Kurzvortrag über 2650 Hefte Perry Rhodan, wobei er sein Versprechen einhielt, das alles in 30 Minuten zu absolvieren. So extrem gerafft, zeigten sich einige interessante Meta-Strukturen.
Roger Schulz und Michel Thiessen, nach getaner Arbeit
Dann ging ich aber doch zum Kaffeetrinken und Rauchen, denn das Wetter war gut geworden. Michael Thiessen und ich diskutierten über den kommenden Band 3 der Atlan-Polychora Trilogie, an dessen Exposee ich gerade arbeite, und wie die ganze Geschichte um geschwärzt und geschwärzt in geschwärzt weitergehen könnte. Er hatte da einige tolle Ideen, die mit Sicherheit einfließen werden, sofern Sabine und der Verlag mich lassen ... Aber primär ging es eben um Band 3, denn die Uhr tickt. Womit ich auch so meine Geheimnisse hatte, auf diesem Con. Schließlich überredete mich Michael, mir den Vortrag von Dr. Johannes Rüster über Perry und Heldenfiguren anzuhören - und es war ein wirklich toller, interessanter Vortrag.

Dieter Reich im Einsatz
Weiter ging's mit Geheimnissen. Wie immer gab es ein tolles Bühnenbild und humorvolle, mit Liebe zum Detail vorgebrachte Showeinlagen. Die Beiträge, in denen Walter Sehrer den Superintelligenzen-Psychiater spielt, werden in einem Film zusammengefasst, weshalb ich sie hier ausspare - aber sie sind sehr sehenswert geworden! Sobald der Film verfügbar ist, werde ich es hier vermelden.

Der Tag näherte sich schnell und unterhaltsam seinem Ende. Hier wurde wie immer viel Arbeit investiert, um den Besuchern immer neue Facetten des Perry Rhodan-Universums nahezubringen - und es ist gelungen. Zu meiner großen Freude wurde endlich auch ein dunkles Geheimnis der Serie gelüftet, beispielsweise, warum sich niemand mehr an Dimetrans- Dimesexta oder gar Septadimparallelspurtriebwerke erinnert. Hier sehen wir den Schuldigen, auf frischer Tat ertappt:

Die Vernichtung der Konstruktionsunterlagen
Ich werde meine Besuche auf dem Nürnberger PR-Stammtisch wohl weiterhin dazu benutzen, das Con-Team zu einem neuen Con zu ermuntern. Vielleicht gelingt es mit vereinten Kräften ja eines Tages sogar, ein paar Franken mehr zu einem Besuch in Schwanstetten zu animieren. Die Mannen (und Frauen) des Nürnberger Clubs hätten es wirklich verdient.

Kurz: Die Reise hat sich gelohnt. Ich werde sie wieder antreten, so ich Gelegenheit dazu bekomme!

1 Kommentar: