Montag, 2. Dezember 2013

Die SOL und Atlan: Finsternis

Hatte ich doch ganz vergessen: In der aktuellen (und 72). Ausgabe der SOL gibt es eine neue Kurzgeschichte von mir: Finsternis. Sie spielt zeitlich kurz nach dem Ende der Polychora-Trilogie und greift auch thematisch auf die letzten Abenteuer des unsterblichen Arkoniden in der ja leider eingestellten Taschenbuch-Ausgabe zurück. Aber auch Fans des aktuellen Silberbands "Atlans Rückkehr" dürften ins Schmunzeln geraten ... es ist zwar kein geplantes Zusammentreffen, aber doch ein passendes. Also: Freunde Atlans (und des Dimetransantriebs): Lasst euch diese Ausgabe nicht entgehen! Kontakt wie immer: www.prfz.de

Ein paar Minuten später hing die namenlose Welt genau über mir, während ich über die weite, gekrümmte Metallfläche der Schiffshülle schritt; Wolkenfetzen, durchscheinend und gelblich, bildeten Strudel und Wirbel; Licht brach sich in feinsten Strukturen, deren Farbe sich ständig wandelte; manche von ihnen waren so groß wie Kontinente und trieben ziellos umher, was einen schwindelerregenden Eindruck von Tiefe hervorrief. Was würden wir dort unten nicht alles lernen können? Welche Einblicke in eine völlig fremdartige Technologie, in das Leben des Glitters, würden wir erhalten?
Gucky materialisierte neben mir und sah mir, telekinetisch in Schwebe gehalten, durch das Helmvisier genau in die Augen.
„Etwas denkt“, wiederholte er seine orakelhafte Äußerung. „Und etwas wird langsam auf uns aufmerksam.“
Da sah ich es; weißliche Gebilde, kaum von hohen Wolken zu unterscheiden, die sich genau über uns zu sammeln begannen; feine, fast gläserne Gewächse, die sich öffneten, als wären die TARKON R ihre lebensspendende Sonne.

 

Blog-Musik: Twevle Days Awake (The American Dollar)

Donnerstag, 7. November 2013

Nochmal Elektroautos

Amperes, die in Volts fließen, weil keine Tesla weit und breit ...
Nach einem Hinweis in den Kommentaren: Ja, in den USA sieht man viele Nissan Leaf; es werden pro Monat etwa 1200 verkauft (also doppelt so viele wie in Norwegen), plus etwa die gleiche Anzahl an GM Volts und Tesla Modell S, und die Zahlen steigen langsam, aber stetig an.
Hier ein Bild, wie es vor unserem Standort in Detroit aussieht. Leider war kein Tesla verfügbar, aber Volts haben wir genügend im Pool.

Dienstag, 5. November 2013

Kurioses zum Thema Auto: Nissan Leaf

Heute lief mir eine erstaunliche Meldung über den Weg: Der Nissan Leaf (dieses hässliche Entlein von Elektroauto) führt erstmals Norwegens Verkaufsstatistik für Kraftfahrzeuge an. Anders ausgedrückt: Er ist der Bestseller. Von keinem Auto wurden im vergangenen Monat mehr Einheiten verkauft.

In Norwegen.

Natürlich wollte ich die Verkaufszahlen wissen. Leider konnte ich sie nicht auftreiben, wohl aber die vom vorletzten Monat, denn da führte der Tesla Modell S die Statistik an, mit - Tusch! Fanfare! -  606 verkauften Fahrzeugen. Das sind etwa 6% der Verkäufe. In Norwegen. Wow. Dem Europäischen Leuchtturm-Markt, was Elektromobilität betrifft, wie mir mitgeteilt wurde. Mein Gott, wenn das die Massenmedien spitzkriegen, dann werden wir alle Norwegisch lernen müssen.

Im Kofferraum des Tesla Modell S angekommen ...
beim nächsten Probanden aktivierte eine Dame dann
versehentlich den elektrischen Schließmechanismus ... 
Klein gedruckt finden sich da allerdings noch ein paar durchaus interessante Fakten. Erstens: Der norwegische Staat hat ein flächendeckendes Netz von kostenlosen Elektrotankstellen eingerichtet. Naja, nicht wirklich flächendeckend, sondern halt dort, wo Menschen leben, was in Norwegen ja nicht unbedingt an jeder Ecke der Fall ist. Zweitens: Elektroautos sind von der Luxussteuer von ca. 100% ausgenommen und werden zusätzlich gefördert. Wenn das Ding also nicht gerade doppelt so teuer ist wie ein konventioneller Konkurrent, ist es glatt ein Schnäppchen. Drittens: Abgesehen davon ist die Kaufkraft in Norwegen nicht eben gering - und wird hauptsächlich gestützt vom Verkauf von - erneuter Tusch! - Öl und Gas natürlich.

Ist das nicht putzig?

Vielleicht sollte ich ja auch in Öl und Gas machen. Dann (und leider nur dann) könnte ich mir auch ein Modell S leisten. Der ist ein wirklich tolles Auto geworden, wovon ich mich auf der diesjährigen IAA überzeugen konnte (wie obiges Foto beweist). So mancher Kollege, der Tesla nicht so wirklich ernst genommen hatte und von mir regelrecht an den Stand geschleppt werden musste, geriet schon gehörig ins Staunen ...

Elon Musk erschüttert eben nicht nur die Raumfahrtbranche.

Freitag, 27. September 2013

In der Neutralen Zone

"It's half past nine on Tuesday morning and still nobody has landed yet on Mars ..." singen Tangent im iPod (in Not As Good As the Book), und tatsächlich: Manch Jugendtraum blieb unerfüllt ("What happened to the future ... it is not as good as the book"), während andere auf unglaubliche Weise wahr wurden. Ein ganzes Orchester aus Synthesizern? - Cubase macht's möglich. Ein Science Fiction-Film voller Raumschiffe - Blender starten, und nur das eigene Talent ist das Limit.

Aber ein Abend in der neutralen Zone? Manches bleibt eben ein Traum.

Oder man begibt sich in die Scheinwelten von MMOG's - EVE beispielsweise. Was auf diesem Gebiet möglich wurde, ist schon faszinierend. Reiche aus Tausenden von Planeten lauern dort, Entdeckungen, Eroberungen, Siege und Niederlagen, und das alles in Echtzeit, verbunden mit Zehntausenden von Spielern auf der ganzen Welt, die einem unbedarften Neuling an den Kragen wollen oder ihm Tipps geben, wie man den Hals am Besten wieder aus der Schlinge zieht. Dort existiert eine ganz eigene Welt, in der sich tatsächlich Geschichte entwickelt und mit ihr Geschichten: Goonswarm Federation, so meldete das Internet, rückt nach Delve ein, um TEST (Test Alliance - Please Ignore) zu vertreiben, da ihre mondgestützten Minen keinen Ertrag mehr bringen. In der Folge kam es zu den vier größten Schlachten, die je in Pseudo-Realitäten geschlagen wurden und die es sogar in die reale Presse schafften: 4000 spielergesteuerte Raumschiffe im Gefecht miteinander, das war bis dato unvorstellbar. Oder die Feierlichkeiten zu Ehren des Anführers einer Allianz, der im realen Leben einem leider höchst fatalen Terrorakt zum Opfer fiel.

Die Frage "Is the comfort of the Slippers worth trading in for an evening in the Federation Neutral Zone" ist damit beantwortet - diese Spiele bieten irgendwie beides.

Darüber könnte man sich jetzt ellenlang auslassen (es gibt zum Beispiel ein köstliches Video darüber, wie eines der größten je in EVE von Spielern gebaute Raumschiff tatsächlich starb), aber das lasse ich besser, zumal die von Spielern geschaffene Backstory fast interessanter ist als das Spiel selbst

Irgendwie erheiternd fand ich jedoch die Tatsache, dass ich ohne meine Recherchen über EVE und ähnliche Spiele den Roman Du bist tot von Charles Stross wohl nur schwer hätte nachvollziehen können. Denn was sind NPC's? Was bedeutet PvP? Und wie sind spieleinterne Wirtschaftswelten (und die sind nicht nur in EVE wahrhaftig gewaltig) mit der Realität "draussen" verkoppelt?

So aber, mit einem gewissen Hintergrund und einem Grundverständnis dafür, welchen Wert ein "Amarr Faction Target Circuit Breaker" für einen Spieler haben kann, und dass man ihn besser in einer "Bank" aufbewahrt, weil man sonst zur Zielscheibe wird, ist es ein köstliches Buch. Geschrieben im Stil alter Abenteuer-Bücher (und damit den Vorläufern gewisser Computerspiele) erlaubt es Dir, Teil des Spieles zu werden. Du verstehst zwar nicht alles, was der einstige Software-Entwickler Stross da erzählt, aber es wird Dir klar, dass diese Branche Millionen, wenn nicht Milliarden an Wert bewegt, und deshalb weniger Spaß versteht, als Du geglaubt hast. Als Du dann auch noch Zeuge wirst, auf welche subtile Weise sich Spiel und Realität tatsächlich vermengen könnten, beginnst Du zu staunen ...

Also, solltest auch Du manchmal an der Gegenwart verzweifeln, die doch einmal Deine Zukunft war, so kannst Du jetzt A) Musik machen (weiter hier), B) einen Film rendern, bis George Lucas die Tränen kommen (weiter hier), C) mit EVE in die neutrale Zone reisen (weiter hier), D) Dir eine weitere gute Geschichte von Charless Stross reinziehen (weiter hier) oder E) einfach nur ein Bier trinken gehen. Oder die Slipper herausholen (weiter hier).

Denn Du Bist Noch Nicht Tot. Und hast deshalb eine Zukunft. Ganz egal, was auch immer Tangent da singt.


Blog-Musik: Tangent: Not As Good As the Book / God is an Astronaut: Worlds in Collision



Dienstag, 10. September 2013

E-Books, Irrtümer

Da dachte ich doch immer, das Schwierigste am Schreiben wäre das Schreiben ...
Dann dachte ich, das Zeug gedruckt zu bekommen, wäre die allergrößte Herausforderung ...
Dann dachte ich, E-Books würden den zweiten Punkt möglicherweise vereinfachen, wenn auch in immaterieller Form ...
Und schließlich dachte ich, E-Books wäre eine Art von High-Tech.
Jetzt denke ich: "Cogito - Ergo Nonsens". Naja, hoffentlich ist das kein schlechtes Omen.

Jedenfalls trage ich mich mit dem Gedanken, vielleicht doch einmal eines der herumliegenden Manuskripte "druckfertig" zu bekommen und mich auf das Gebiet des "Self-Publishing" zu wagen (warum, das ist eine andere Geschichte). Welches und wann ist natürlich noch nicht spruchreif, aber immerhin beschäftige ich mich ein klein wenig mit der - naja, der Begriff ist vielleicht etwas zu groß geraten: Technologie von E-Books, und wie man sie erstellt. Glücklicherweise gibt es ja Tools wie Calibre, die einem da weiterhelfen. Und es liegt sicher nicht an Calibre, dass man sich die Haare raufen möchte ob der selbstgestellten Aufgabe, nicht einfach nur Text zu liefern, sondern vielleicht auch noch das eine oder andere Schmankerl, wie z.B. einen schönen Font für die Überschriften (in diesem Fall den schlicht genialen Ethnocentric RG von Typodermic Fonts / Ray Larabie). Oder ein Bild. Oder beides.

Leute, dynamische Formatierungen mit Fonts, Bildern und Formeln und noch viel mehr konnte TeX schon vor 30 Jahren! Das geht heute in Echtzeit! Oder werden die Bits in E-Book-Readern etwa von kleinen Gnomen zum Bildschirm getragen, die zwischendurch immer ein Schläfchen halten müssen?

Naja, jedenfalls ist es nicht ganz so, wie ich dachte. Was man vorne reinsteckt ist nicht das, was man hinten herausbekommt.

Aber ich habe es geschafft! Testballon Teil 1, ganz ohne Desktop-Publishing und von Calibre als EPUB korrekt dargestellt:



Aktuelle Blog-Musik: Baba O'Riley / The Who und Multiply (Lunar Singles Mix) / Half Acre Day
  

Freitag, 28. Juni 2013

Auflösung: Perry Rhodan und Größen

Und hier die Auflösung des Rätsels aus diesem Post:

1) Der dritte Mensch ist das "Staubkorn" am Landebein neben dem grünen Antigrav-Transporter.
2) Es handelt sich um einen schweren Kreuzer mit 200 Metern Druchmesser (TERRA-Klasse). Ganz schön groß, so ein Schiff! Immerhin hat es ungefähr 400 dieser "Staubkörner" als Besatzung
3) Der Gleiter schwebt neben dem Hangar mit der Bezeichnung "H4"

Gewonnen hat User "Slartibartfast" per Forums-Teilnahme. Seinem Wunsch nach einem Hochkant-Rendering sei hiermit nachgekommen - mit zum Salut angetretener Mannschaft des Kreuzers.

Freitag, 21. Juni 2013

Perry Rhodan und Größen ...

Habe ich schon gesagt, wie schwer es manchmal ist, einen Blog mit Inhalt zu befüllen ...?

Drüben im Perry Rhodan-Forum hatten wir es gerade mit dem Thema "Nose Arts" auf Shifts. User Slartibartfast hat dabei angemerkt, wie praktisch der Größenvergleich mit Personen ist (siehe diesen Post).

Dazu kann man noch etwas mehr machen. Quizfrage 1: Wo ist der 3. Mensch? Quizfrage 2: Welcher Raumschiffstyp steht da im Hintergrund (Durchmesser genügt)? Quizfrage 3: Wo ist der Gleiter? Die Auflösung gibt's dann in den Kommentaren. Einen Preis muss ich mir allerdings erst noch ausdenken.


Versammlung kleiner Raumschiffchen
 

Donnerstag, 20. Juni 2013

Polychora und "Nose Art"

Da wir das gerade im Perry Rhodan-Forum als Thema haben, hier eine besser sichtbare Form der "Nose Art" an den Shifts, die Atlan in der Arche Polychora zu Hilfe eilen. Gut, es ist eigentlich eine "Side Art" ...

Die Zeichnung stammt übrigens vom unsterblichen Johnny Bruck (Titelbild PR 209 "Im Bann der Scheintöter").


Hier gibt es auch einen neuen Film zum Thema Atlan-Polychora.

Samstag, 25. Mai 2013

Notizen vom Perry Rhodan-Con in Garching 2013

Kaum in Garching (bei München) angekommen, beim Einbiegen auf den Parkplatz des Hotels, fiel mir auf, dass ich die komplette Kamera-Technik vergessen hatte: Die kleine Kamera, die so hübsche Panoramabilder macht, weswegen ich sie gekauft hatte, ebenso wie die große Kamera, die noch viel hübschere Bilder macht, die aber eben viel größer ist, und mit der ich außerdem auf Kriegsfuß stehe, weil ich sie einfach nicht gerade halten kann (möglicherweise neigen aber auch diese relativ billigen Super-Zooms zu gnadenlosen Kissenverzerrungen, aber das kann auch nur eine Ausrede sein). Nach einer Stunde Fahrt und unter Berücksichtigung meiner üblichen Verspätung bedeutete das: Keine Bilder.

Daher also ein Con-Bericht ohne Bilder.

Wie immer in Garching war der Con toll organisiert, und der Händler- und Ausstellerbereich war erfreulicherweise übervölkert. Gleich zu Beginn meiner Reise stolperte ich zwei Gestalten aus einem benachbarten SciFi-Universum sozusagen in die Arme, was ein beeindruckendes Gefühl ist, wenn diese Arme meterlange Strahlenwaffen halten und zu Kopfgeldjägern gehören. Die beiden Burschen (oder Mädels, das war angesichts der massiven Panzerung nicht sicher zu unterscheiden) reagierten darauf wie Felsbrocken auf einen Kieselstein und setzen völlig unbeeindruckt ihren gemächlich-bedrohlichen Gang durch die Menschenmengen fort. Überall gab es Bücher, Modelle und Firlefanz aus dem Perry Rhodan-Universum zu sehen, ein buntes, hier und da von Arkonidinnen und anderen Gestalten akzentuiertes Treiben. Die ersten Bekannten liefen mir über den Weg, die ersten Erlebnisse wurden ausgetauscht; fast alle hatte ich sie seit dem Weltcon vor zwei Jahren nicht mehr gesehen.

Das Programm war wie immer umfangreich und interessant/unterhaltsam, litt aber unter der Präsenz von schönem Wetter und der Ankunft weiterer lange nicht gesehener Bekannter, sodass ich viel Zeit beim Kaffeetrinken und Ratschen verbrachte, statt ehrfürchtig den Ausführungen von Autoren und Fans zu lauschen. Ich selbst hatte einen Programmpunkt über die "Zukunft von Atlan"; gemeinsam mit Rüdiger Schäfer, Arnd Drechsler, Oliver Fröhlich, Dennis Mathiak und Michelle Stern stellte ich mich also den Fragen des gut gelaunten Moderators Roman Schleifer aka Tostan. Entgegen jeder Vereinbarung (meine Teilnahme war erst kurzfristig entstanden) knallte er mir natürlich sofort die allererste Frage vor den Latz, aber das Saalpublikum hat meinen Antwortversuch wohl gut überstanden, denn es gab keine Ausfälle. Überhaupt war auch dieser Programmpunkt erfreulich gut besucht, der Saal war praktisch voll, obwohl für die Antwort 30 Sekunden genügt hätten: "Keine Ahnung", was eine Grußnote des abwesenden Redakteurs Klaus N. Frick am Ende auch bestätigte.

Der Rest des Tages sowie der Abend ging für weitere Plaudereien und Gespräche über das eine oder andere private "Geheimprojekt" drauf, was sich - trotz des tollen Abendprogramms inklusive Kostümfest und anderer Darbietungen - ungebrochen  bis in die Morgenstunden und dann in den nächsten Tag hinein fortsetzte. Die Signierstunde ließ ich aus, und wer wissen möchte, warum, sei auf den exzellenten Artikel über ZEN im Conbuch verwiesen, in dem Hermann Ritter unsere diesbezüglichen Erlebnisse beim letzten Con vier Jahre zuvor aufge- und verarbeitet hat.

Tja,  und dann ging es auch schon wieder an die Heimreise. Nach dem Programmpunkt über Teufel in Exposees war über diesen Aspekt der Arbeit, mit dem ich selbst ja auch einige Male zu kämpfen hatte, alles gesagt, was es zu sagen gibt, das Hotel war bezahlt und geräumt, das bis dato schöne Wetter schlug innerhalb weniger Minuten in einen Wintersturm um, alle Themen waren ausgetauscht, alles potentiell auf den Weg geschickt, was potentiell auf den Weg geschickt werden sollte, sogar einige Nachzügler waren begrüßt und wieder verabschiedet ... der Con war zu Ende.

Es war wie immer ein schöner Con. Ein gut besuchter Con. Ein Con, auf dem viel über heraufziehende Altersgebrechen gesprochen wurde, sowohl bezüglich der Perry Rhodan-Serie, als auch bezüglich der verschiedenen Sprecher selbst. Es ist klar: Wenn es einen nächsten Garching-Con gibt, werde ich gerne kommen.

Und dann mit Kamera. Vermutlich ist sie dann schon in die Brille integriert, was vergesslichen Leuten wie mir das Leben doch erleichtert.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Tatorte

Nein, ich bin nicht in das Krimi-Genre eingestiegen. Der Titel "Tatorte" hat etwas mit österreichischem Humor zu tun, genauer gesagt mit einer Blog-Serie von Michael Marcus Thurner, in der er die Orte beschreibt, an denen Autoren, Schreiberlinge und Gelegenheits-Schreiberlinge wie ich ihre "Taten" vollbringen (und manches davon mag kriminelle Züge annehmen, wie die Redaktions-Seite dieses Spiels möglicherweise bezeugen würde).

Ich freue mich, dort neben vielen Kollegen ebenfalls Erwähnung zu finden, mit ein paar Bildern aus unserem neuen Domizil: http://mmthurner.wordpress.com/tat-orte/

Freitag, 17. Mai 2013

Auf dem Weg zum Perry Rhodan-Con in Garching

GarchingCon 2013
So, morgen früh geht es los zum Garching-Con. Ich freue mich wahnsinnig darauf, ein paar Freunde und Bekannte zu treffen, und einen ganzen Tag und einen ganzen Abend lang nur in Perry Rhodan und Science-Fiction zu schwelgen. Ich wünsche mir natürlich viele, viele Gäste und viele nette Gespräche, Wünsche, Gedanken und Anregungen. Man sieht sich hoffentlich! Nachmittags habe ich sogar einen Programmpunkt, bei dem es natürlich um Atlan und seine Zukunft geht. Ich denke, das wird eine sehr interessante Gesprächsrunde.

Sonntag, 12. Mai 2013

High-End in München

Das letzte Wort in Sachen HiFi-Verstärker
Auf der High End-Messe in München habe ich endlich meinen neuen Verstärker entdeckt. Einen absoluten Hammer mit einem Klang, der einfach überwältigend ist, obwohl keine ultra-teuren Boxen zum Einsatz kamen. Das Saxophon stand glasklar im Raum, der Bass war ein Gedicht an Zeichnung und Resonanz, einfach wunderbar ...

Gut, das Gerät ist allerdings 2,20 Meter hoch - im eingefahrenen Zustand. Denn die insgesamt acht Verstärkermodule können elektrohydraulisch ausgefahren werden, womit die Konstruktion die Höhe von 2,40 Meter deutlich übersteigen dürfte. 60.000 160.000 Watt Spitzenleistung sind möglicherweise auch ein wenig viel für meine Regalboxen. Und der Preis - ich habe nicht gefragt. Der Operator saß gelangweilt mit der Fernbedienung da und ließ die Segmente mal ein-, dann wieder ausfahren, wirkte aber etwas unnahbar. Wie das so ist, wenn ein Produkt für sich spricht, indem es Fragen aufwirft und sie gleich wieder im Keim erstickt. Ein Produkt, das aussieht wie das überwältigend intelligente Bordgehirn eines Science-Fiction-Raumschiffs.

Lautsprecher? Lautsprecher!
Die passenden Boxen habe ich natürlich auch gefunden. Alles in allem war es einmal wieder ein Bad in den technischen Möglichkeiten, von denen manche faszinierend, andere lustig und die dritten einfach sinnlos sind. Aber mir macht es Spaß, etwas "auf die Ohren" zu bekommen, denn zwischen meiner Heim-HiFi und diesen Produkten liegen klangtechnisch tatsächlich Welten.

Auf dem weiteren Weg vom Messegelände in Richtung Ostbahnhof gerieten wir dann in die Meisterschaftsfeier von Bayern München. Von den 15.000 Gästen am Marienplatz haben sich ungefähr 14.996 in die gleiche U-Bahn gezwängt, die auch wir benutzen mussten. Aber auch das war ein - glücklicherweise friedliches - Erlebnis.

Womit ich endlich auch einmal einen Fußball-Post habe (und hoffentlich die Hit-Zahl ins Gigantische anwächst) ...

Samstag, 13. April 2013

E-Books, Titelbilder

Ein Test-Titelbild. Mehr dazu weiter unten ...
Ich habe jetzt auch einen E-Book-Reader. Wenn ich ehrlich sein soll, dann nicht aus Faszination an der modernen Technik, denn eigentlich war ich mit der "simple-is-beautiful"-Lösung durchaus zufrieden; haltbar, leicht zugänglich, hohe Verfügbarkeit, kaum Software-Probleme: Ein Buch hat so seine Vorteile. Aber es hat eben auch Nachteile. Deren wichtigster aus meiner Sicht: In größeren Mengen angehäuft, verstopft es Arbeitszimmer, ja, wenn dieser Entwicklung nicht konsequent Einhalt geboten wird, sogar ganze Wohnungen inklusive Keller und Dachgeschoss, bis keine Luft mehr zum Atmen bleibt. Das war der primäre Grund für meinen persönlichen Umstieg: Die Stapel wurden bedrohlich hoch, und ich wollte trotzdem den Konsum nicht einschränken (wer darin Spuren eines Suchtverhaltens findet, der darf sie behalten).

Aber das E-Book hat noch einen weiteren Vorteil, zumindest theoretisch: Man kann Bücher "anhäufen", die man sich normalerweise vielleicht gar nicht gekauft hätte. Ich zum Beispiel schwelge in einem Rückfall in meine Jugendjahre, indem ich mich durch alte Perry Rhodan-Silberbände (M 87 - da war vielleicht etwas los!) und Mark Brandis-Romane wühle; VPM gebührt hier ein besonderes Lob, denn bis auf die Atlan-Taschenbücher haben sie ihre "Backlist" komplett als E-Book verfügbar gemacht. Das ist der Weg, liebe Verlage: Auch alte, vergriffene Romane finden in mir einen Käufer, so ihr mich denn lasst. Traut euch einfach!

Selbstverständlich haben E-Books noch andere Vorteile. Sie bieten zum Beispiel eine realistische Plattform für Kleinverlage und Bücher im "Self-Publishing". Insbesondere letzteres ist natürlich für jeden eine Option, der sich mit Schreiberei in allen ihren Spielformen beschäftigt und nicht gerade von Verlagen mit Buchverträgen überhäuft wird. Das Thema muss man sich tatsächlich genauer anschauen.

Da ich in der Familie nicht der einzige bin, der (zumindest gelegentlich) Bücher schreibt, saß ich kürzlich mit meinen Schwestern zusammen und wälzte rein theoretische Möglichkeiten. Da gibt es verschiedene Punkte zu bedenken, denn im Unterschied zum klassischen Verlags-Buch ist eben kein Verlag im Spiel, der für ein anständiges Lektorat sorgt, ein gutes Marketing und solche Kleinigkeiten wie Titelbilder. Gerade Titelbilder sind für mich ein "Markenzeichen" eines Buches und ein wesentlicher Bestandteil des "Vertrags", der zwischen Buch und Leser entsteht: Ich signalisiere Dir, was in mir steckt, und Du, lieber Leser, gibst mir Dein Geld dafür. Meine Schwester denkt da zwar anders, aber ich halte Titelbilder auch im Zeitalter der E-Books für unerlässlich.

Sollte ich einmal selbst ein E-Book machen wollen, muss ich mir also Gedanken über ein Titelbild machen. Das fängt beim Motiv an, hört aber dort nicht auf, denn es ist nicht alleine das Bild, sondern ganz besonders auch die Gestaltung des Titelbildes, die für die Wirkung sorgt (positiv oder negativ).

Und da ich gerne mit solchen Themen experimentiere, habe ich mich darangemacht, einmal ein paar Alternativ-Titelbilder auszuprobieren. Als Thema habe ich ein altes, unveröffentlichtes Manuskript für einen Perry Rhodan-Planetenroman gewählt. Den wird es zwar nie als E-Book geben (da sind Verlags- und Markenrechte zu berücksichtigen), aber als Basis für ein Experiment schien es mir doch geeignet.

Hier also sechs Varianten eines Titelbildes. Ich hoffe, sie gefallen! Raumschiff und Abhrandor (das Lichtobjekt im Hintergrund) sind übrigens mit Blender gerendert.


Im Stil amerikanischer SF-Taschenbücher - reißerisch und dunkel. Mein Favorit. Layout übernommen von User "Godard" aus dem Perry Rhodan-Forum (vielen Dank - der Favorit meiner Frau)
In Anlehnung an das Titelbild eines Neal-Asher-Romans; rote Variante Die blaue Variante des gleichen Titelbilds
Und hier noch einmal in Grau, mit leicht geänderter Anordnung. Sieht aus wie ein Sachbuch ... Als Vergleich: Das Titelbild im Stil der alten Planetenromane (Copyright VPM, Heyne)

Freitag, 29. März 2013

Atlan Polychora - Nachlese

Da Atlan ja derzeit pausiert - zumindest, was Taschenbuchzyklen mit neuen Abenteuern des alten Arkoniden betrifft -, bleibt mir nur, etwas Nachlese zu betreiben. Hier eine Variation einer Szene aus dem letzten Band "Versprengte der Unendlichkeit" von Dennis Mathiak im Stil der klassischen Perry Rhodan-Heftserie. Natürlich kann ich es nicht mit Johnny Bruck aufnehmen, aber sein Titelbild zu Band 79 mit dem Titel "Die Atomhölle von Gray Beast" hat mir einfach keine andere Wahl gelassen ...

Sonntag, 17. März 2013

Atlan Monolith 5 bei Bertelsmann erschinen

Buchhandelsausgabe
Im April 3112 gerät das Sonnensystem überraschend in den Brennpunkt der bedrohlichen Ereignisse um die geheimnisvollen Monolithen, die in den letzten Wochen überall in der Milchstraße aktiviert wurden. Als Atlan an Bord des Ultraschlachtschiffs MORPHEUS des legendären 82. GSV endlich die Erde erreicht, spitzt sich auf dem Asteroiden Ceres die Lage bereits zu, denn es zeigt sich, dass sich hinter den Monolithen ein uraltes Waffensystem verbirgt, das nun in die falschen Hände geraten ist.

Aber der mögliche Verlust von Ceres ist nicht Atlans einziges Problem. Die politische Lage der Milchstrasse droht unter der Bedrohung durch die Monolithen instabil zu werden, denn die neuen Staatssysteme, die sich nach der Dolan-Krise aus dem Imperium der Menschheit gebildet haben, dulden keine terranischen Kriegsschiffe über den Monolith-Welten. Wie aber soll man der Bedrohung Herr werden, ohne dabei einen neuen und zerstörerischen Konflikt heraufzubeschwören?

Atlan beschließt, sich auf Ceres zu konzentrieren und dort den unheilvollen Drahtzieher hinter der Monolith-Krise zu stellen. Er ahnt, dass ihm nicht viel Zeit bleibt - mit jeder Stunde wird das Säbelrasseln lauter, wächst die Gefahr durch die Monolithen und schwindet durch die unheimliche Bindung an den Silbermanns eine eigenen Kräfte.

Aber er hat auch Verbündete, dort, am Abgrund von Ceres - ein künstliches Bewustsein steht loyal zu ihm. Und so leiten die Ereignisse im Inneren von Ceres den letzten Akt im Drama um die Monolithen ein.

Mit "Ceres am Abgrund" von Manfred H. Rückert ist nun auch der 5. und vorletzte Band des Atlan-Zyklus "Monolith" in einer besonderen Ausgabe als Bertelsmann-"Grünband" erschienen.

Ich erinnere mich noch gut an die Arbeit an diesem Band, der den Schwerpunkt der Handlung in das Sol-System verlegt und einerseits die galaktopolitische Lage, andererseits das Schicksal des "Silbermanns" beleuchtet und mit beidem das Finale im folgenden Band vorbereitet. Der Beginn des Endspurts, sozusagen, bei der ersten Reihe von Taschenbüchern, für die ich nach Vorgaben von Klaus N. Frick die Exposees lieferte. Es war toll, ein Stück galaktischer Geschichte mitzuschreiben.


Und Manfred H. Rückert hat es wirklich schön umgesetzt. Ob als Buchhandelsausgabe (Bild) oder als Grünband bei Bertelsmann - Monolith ist eine Reise wert!

Sonntag, 6. Januar 2013

Atlan im Ungewissen

Neue Jahre bringen gerne neue Situationen mit sich - so auch für Atlan, dessen Schicksal ich für insgesamt zwölf Taschenbücher mitgestalten durfte. Jetzt legt Atlan wohl - zumindest in besagten Taschenbüchern - eine Pause ein. Wie Klaus N. Frick, Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie, heute auf dem Verlagsblog vermeldete, sind für 2013 erst einmal keine Taschenbücher eingeplant, keine Exposees angefordert (was ich bestätigen kann) und keine Romane in Auftrag gegeben.

Das Ende? Wir werden sehen. Atlan hat als Figur jedenfalls ein gewaltiges Potential, und das lässt hoffen. Bis dahin möchte ich mich bei allen Autoren und Verlagnsmitarbeitern, mit denen ich die Taschenbücher gestalten durfte, für die gute und fruchtbare Zusammenarbeit bedanken. Und blicke hoffnungsvoll in die Zukunft!

Mehr Infos: http://perry-rhodan.blogspot.de/2013/01/atlan-im-jahr-2013.html