Sonntag, 12. Mai 2013

High-End in München

Das letzte Wort in Sachen HiFi-Verstärker
Auf der High End-Messe in München habe ich endlich meinen neuen Verstärker entdeckt. Einen absoluten Hammer mit einem Klang, der einfach überwältigend ist, obwohl keine ultra-teuren Boxen zum Einsatz kamen. Das Saxophon stand glasklar im Raum, der Bass war ein Gedicht an Zeichnung und Resonanz, einfach wunderbar ...

Gut, das Gerät ist allerdings 2,20 Meter hoch - im eingefahrenen Zustand. Denn die insgesamt acht Verstärkermodule können elektrohydraulisch ausgefahren werden, womit die Konstruktion die Höhe von 2,40 Meter deutlich übersteigen dürfte. 60.000 160.000 Watt Spitzenleistung sind möglicherweise auch ein wenig viel für meine Regalboxen. Und der Preis - ich habe nicht gefragt. Der Operator saß gelangweilt mit der Fernbedienung da und ließ die Segmente mal ein-, dann wieder ausfahren, wirkte aber etwas unnahbar. Wie das so ist, wenn ein Produkt für sich spricht, indem es Fragen aufwirft und sie gleich wieder im Keim erstickt. Ein Produkt, das aussieht wie das überwältigend intelligente Bordgehirn eines Science-Fiction-Raumschiffs.

Lautsprecher? Lautsprecher!
Die passenden Boxen habe ich natürlich auch gefunden. Alles in allem war es einmal wieder ein Bad in den technischen Möglichkeiten, von denen manche faszinierend, andere lustig und die dritten einfach sinnlos sind. Aber mir macht es Spaß, etwas "auf die Ohren" zu bekommen, denn zwischen meiner Heim-HiFi und diesen Produkten liegen klangtechnisch tatsächlich Welten.

Auf dem weiteren Weg vom Messegelände in Richtung Ostbahnhof gerieten wir dann in die Meisterschaftsfeier von Bayern München. Von den 15.000 Gästen am Marienplatz haben sich ungefähr 14.996 in die gleiche U-Bahn gezwängt, die auch wir benutzen mussten. Aber auch das war ein - glücklicherweise friedliches - Erlebnis.

Womit ich endlich auch einmal einen Fußball-Post habe (und hoffentlich die Hit-Zahl ins Gigantische anwächst) ...

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