Dienstag, 10. September 2013

E-Books, Irrtümer

Da dachte ich doch immer, das Schwierigste am Schreiben wäre das Schreiben ...
Dann dachte ich, das Zeug gedruckt zu bekommen, wäre die allergrößte Herausforderung ...
Dann dachte ich, E-Books würden den zweiten Punkt möglicherweise vereinfachen, wenn auch in immaterieller Form ...
Und schließlich dachte ich, E-Books wäre eine Art von High-Tech.
Jetzt denke ich: "Cogito - Ergo Nonsens". Naja, hoffentlich ist das kein schlechtes Omen.

Jedenfalls trage ich mich mit dem Gedanken, vielleicht doch einmal eines der herumliegenden Manuskripte "druckfertig" zu bekommen und mich auf das Gebiet des "Self-Publishing" zu wagen (warum, das ist eine andere Geschichte). Welches und wann ist natürlich noch nicht spruchreif, aber immerhin beschäftige ich mich ein klein wenig mit der - naja, der Begriff ist vielleicht etwas zu groß geraten: Technologie von E-Books, und wie man sie erstellt. Glücklicherweise gibt es ja Tools wie Calibre, die einem da weiterhelfen. Und es liegt sicher nicht an Calibre, dass man sich die Haare raufen möchte ob der selbstgestellten Aufgabe, nicht einfach nur Text zu liefern, sondern vielleicht auch noch das eine oder andere Schmankerl, wie z.B. einen schönen Font für die Überschriften (in diesem Fall den schlicht genialen Ethnocentric RG von Typodermic Fonts / Ray Larabie). Oder ein Bild. Oder beides.

Leute, dynamische Formatierungen mit Fonts, Bildern und Formeln und noch viel mehr konnte TeX schon vor 30 Jahren! Das geht heute in Echtzeit! Oder werden die Bits in E-Book-Readern etwa von kleinen Gnomen zum Bildschirm getragen, die zwischendurch immer ein Schläfchen halten müssen?

Naja, jedenfalls ist es nicht ganz so, wie ich dachte. Was man vorne reinsteckt ist nicht das, was man hinten herausbekommt.

Aber ich habe es geschafft! Testballon Teil 1, ganz ohne Desktop-Publishing und von Calibre als EPUB korrekt dargestellt:



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