Montag, 2. Dezember 2013

Die SOL und Atlan: Finsternis

Hatte ich doch ganz vergessen: In der aktuellen (und 72). Ausgabe der SOL gibt es eine neue Kurzgeschichte von mir: Finsternis. Sie spielt zeitlich kurz nach dem Ende der Polychora-Trilogie und greift auch thematisch auf die letzten Abenteuer des unsterblichen Arkoniden in der ja leider eingestellten Taschenbuch-Ausgabe zurück. Aber auch Fans des aktuellen Silberbands "Atlans Rückkehr" dürften ins Schmunzeln geraten ... es ist zwar kein geplantes Zusammentreffen, aber doch ein passendes. Also: Freunde Atlans (und des Dimetransantriebs): Lasst euch diese Ausgabe nicht entgehen! Kontakt wie immer: www.prfz.de

Ein paar Minuten später hing die namenlose Welt genau über mir, während ich über die weite, gekrümmte Metallfläche der Schiffshülle schritt; Wolkenfetzen, durchscheinend und gelblich, bildeten Strudel und Wirbel; Licht brach sich in feinsten Strukturen, deren Farbe sich ständig wandelte; manche von ihnen waren so groß wie Kontinente und trieben ziellos umher, was einen schwindelerregenden Eindruck von Tiefe hervorrief. Was würden wir dort unten nicht alles lernen können? Welche Einblicke in eine völlig fremdartige Technologie, in das Leben des Glitters, würden wir erhalten?
Gucky materialisierte neben mir und sah mir, telekinetisch in Schwebe gehalten, durch das Helmvisier genau in die Augen.
„Etwas denkt“, wiederholte er seine orakelhafte Äußerung. „Und etwas wird langsam auf uns aufmerksam.“
Da sah ich es; weißliche Gebilde, kaum von hohen Wolken zu unterscheiden, die sich genau über uns zu sammeln begannen; feine, fast gläserne Gewächse, die sich öffneten, als wären die TARKON R ihre lebensspendende Sonne.

 

Blog-Musik: Twevle Days Awake (The American Dollar)