Donnerstag, 21. September 2017

Helmut Freisinger ist verstorben

Helmut Freisinger,
entnommen dem Blog von Achim Mehnert
Seit mittlerweile Jahrzehnten war es praktisch auf jedem Con eine feste Größe für mich - die Begegnung mit Helmut Freisinger, dem immer netten, freundlichen und unterhaltsamen Kölner. Stundenlang wurde geplaudert, gewitzelt und philosophiert, über das Leben, Perry, und Freunde und Kollegen. Das wird mir sehr, sehr fehlen; Helmut war immer eine Anlaufstelle, ein ruhender Pol zwischen Fans und Verlagsmitarbeitern, die in ihre diversen Geheimprojekten verwickelt waren, ein Anker. Obwohl wir uns nur vielleicht ein-, zweimal im Jahr getroffen haben, hat sich doch eine Art Freundschaft entwickelt, wie zwischen Unterfranken, die nach zehn Jahren in der Fremde einfach da weiterreden, wo sie zuletzt aufgehört hatten. Mir war bekannt, dass es ihm (und seiner Frau) nicht sonderlich gut ging, und unser letztes Gespräch, in Köln, bei Sonnenschein, neigte sich auch bedenklich in Richtung Alter und Altersleiden, aber so richtig ernst genommen habe ich den Unterton nicht, diese Feststellung, dass wohl alles endlich ist, auch die erträumte Unendlichkeit.

Wir hätten wohl noch etwas länger sitzenbleiben sollen - aber darüber haben wir uns beide keine Gedanken gemacht, denn irgendwann kommt er schon, der nächste Con.

Ruhe in Frieden, Helmut.

Mittwoch, 1. März 2017

Aus der anderen Welt

Da es in letzter Zeit nicht viel zu berichten gab - das eine oder andere kleine "Projekt" entwickelt sich doch eher langsam -, möchte ich hier einmal über meine "andere" Welt plaudern. Seit drei Jahren gehören wir nach Anfängen in der Siemens-Welt jetzt 100%ig zu einer (doch eher riesigen) japanischen Firma, und in dieser Zeit hat sich sehr viel sehr schnell entwickelt und verändert. Wir haben jetzt sogar einen eigenen Youtube-Channel, auf dem es unseren ersten Image-Film zu bewundern gibt, bei dem mein alter Freund und Kollege Thomas wirklich erstaunliche neue Wege beschritt. Ich finde ihn Klasse, und ich hoffe, der eine oder die andere interessiert sich dadurch für unsere Branche und die Innovationen, an denen wir arbeiten. Copyright: Yazaki Europa



Wenn ich von meiner "anderen" Welt spreche, dann schwindele ich eigentlich ein wenig. Denn zu meiner Rolle bei Yazaki habe ich jetzt schon im zweiten Jahr auch eine Professur an der Hochschule Landshut inne, lebe also quasi in zwei Welten: Zu 50% kümmere ich mich um Forschung und Vorentwicklung in Europa, die anderen 50% meiner Zeit gehören der Ausbildung des Nachwuchses. Glücklicherweise lässt sich beides gut kombinieren, und dann sogar mit meinem Faible für Marketing verbinden, wie die folgenden Bilder zeigen.

Mit freundlicher Genehmigung der beiden Herren. Mehr Infos: Nacht schafft Wissen
Abgebildet sind zwei meiner Masterstudenten, die gerade bei uns ihre Masterarbeiten abschließen und dann freudig in die Zukunft hinausschreiten werden. An der Rekrutierung des dritten potentiellen Mitarbeiters arbeite ich gerade ziemlich intensiv. Nein, es ist kein GLADIATOR.

Natürlich ergibt 1+1 bei uns 3, oder anders gesagt: 2*50% tendieren doch zu größeren Zahlen als 100%. Dennoch ist es allmählich an der Zeit, wenigstens einmal wieder eine Kurzgeschichte oder einen Artikel loszuwerden - bevor meine Haare noch so grau werden wie die des alten Arkoniden.

Zum Abschluss noch zwei Bilder von meinen letzten Dienstreisen dieses Jahr. Was sie wohl zeigen?