Zum ersten Mal im Leben bin ich Mitglied eines Clubs geworden (wenn man vom Bertelsmann Buchclub absieht, aber da wa ich zehn und es war ein Geschenk) - und zwar des TCE, also des "Terranischen Club Edens"), und das dank der unermüdliche Überzeugungsarbeit eines Andy Schmid, sozusagen mein inofizieller Marketing-Berater :-). Und gleich durfte ich einen kleinen Beitrag zum Club-Fanzine "Paradise" leisten, erschienen unter dem Titel "Das schwarze Loch" in der Ausgabe 127-1. Der Titel ist ein wenig irreführend; wie überall, geht es auch hier um das Thema "künstliche Intelligenz" - ein kleines Szenario aus der Alltagswelt eines Autors. Das war eine spontane, schnell geschriebene Geschichte, aber ich glaube, sie spricht einige doch sehr relevante Themen an!
Und an dieser Stelle auch ein sehr, sehr großes Dankeschön an die Macher des TCE für die Verteilung des neuen Flyers für den Roman Zeitpunkt NULL!
Ok, ich hatte davor schon das eine oder
andere Buch geschrieben (inklusive einem, das seinen eigenen „Nachruf“ in
den letzten Perry-Rhodan-Chroniken bekam) ...
Aber dieses ist NEU und es ist AKTUELL!
Wir reisen in die ferne Zukunft, ringen mit Seelen in mörderischen Maschinen,
erleben das Ende der Welt und den Beginn einer Odyssee durch Raum und Zeit …
Gibt’s als Kindle E-Book und als Taschenbuch – und natürlich
mit Leseprobe!
Und ich freue mich über Rückmeldungen, Bewertungen und
jede einzelne Weiterleitung!
Im Gegenzug gibt es in den kommenden Wochen auch die eine oder andere Plauderei über Inhalt und Entstehungsprozeß!
Seit mittlerweile Jahrzehnten war es praktisch auf jedem Con eine feste Größe für mich - die Begegnung mit Helmut Freisinger, dem immer netten, freundlichen und unterhaltsamen Kölner. Stundenlang wurde geplaudert, gewitzelt und philosophiert, über das Leben, Perry, und Freunde und Kollegen. Das wird mir sehr, sehr fehlen; Helmut war immer eine Anlaufstelle, ein ruhender Pol zwischen Fans und Verlagsmitarbeitern, die in ihre diversen Geheimprojekten verwickelt waren, ein Anker. Obwohl wir uns nur vielleicht ein-, zweimal im Jahr getroffen haben, hat sich doch eine Art Freundschaft entwickelt, wie zwischen Unterfranken, die nach zehn Jahren in der Fremde einfach da weiterreden, wo sie zuletzt aufgehört hatten. Mir war bekannt, dass es ihm (und seiner Frau) nicht sonderlich gut ging, und unser letztes Gespräch, in Köln, bei Sonnenschein, neigte sich auch bedenklich in Richtung Alter und Altersleiden, aber so richtig ernst genommen habe ich den Unterton nicht, diese Feststellung, dass wohl alles endlich ist, auch die erträumte Unendlichkeit.
Wir hätten wohl noch etwas länger sitzenbleiben sollen - aber darüber haben wir uns beide keine Gedanken gemacht, denn irgendwann kommt er schon, der nächste Con.
Da es in letzter Zeit nicht viel zu berichten gab - das eine oder andere kleine "Projekt" entwickelt sich doch eher langsam -, möchte ich hier einmal über meine "andere" Welt plaudern. Seit drei Jahren gehören wir nach Anfängen in der Siemens-Welt jetzt 100%ig zu einer (doch eher riesigen) japanischen Firma, und in dieser Zeit hat sich sehr viel sehr schnell entwickelt und verändert. Wir haben jetzt sogar einen eigenen Youtube-Channel, auf dem es unseren ersten Image-Film zu bewundern gibt, bei dem mein alter Freund und Kollege Thomas wirklich erstaunliche neue Wege beschritt. Ich finde ihn Klasse, und ich hoffe, der eine oder die andere interessiert sich dadurch für unsere Branche und die Innovationen, an denen wir arbeiten. Copyright: Yazaki Europa
Wenn ich von meiner "anderen" Welt spreche, dann schwindele ich eigentlich ein wenig. Denn zu meiner Rolle bei Yazaki habe ich jetzt schon im zweiten Jahr auch eine Professur an der Hochschule Landshut inne, lebe also quasi in zwei Welten: Zu 50% kümmere ich mich um Forschung und Vorentwicklung in Europa, die anderen 50% meiner Zeit gehören der Ausbildung des Nachwuchses. Glücklicherweise lässt sich beides gut kombinieren, und dann sogar mit meinem Faible für Marketing verbinden, wie die folgenden Bilder zeigen.
Mit freundlicher Genehmigung der beiden Herren. Mehr Infos: Nacht schafft Wissen
Abgebildet sind zwei meiner Masterstudenten, die gerade bei uns ihre Masterarbeiten abschließen und dann freudig in die Zukunft hinausschreiten werden. An der Rekrutierung des dritten potentiellen Mitarbeiters arbeite ich gerade ziemlich intensiv. Nein, es ist kein GLADIATOR.
Natürlich ergibt 1+1 bei uns 3, oder anders gesagt: 2*50% tendieren doch zu größeren Zahlen als 100%. Dennoch ist es allmählich an der Zeit, wenigstens einmal wieder eine Kurzgeschichte oder einen Artikel loszuwerden - bevor meine Haare noch so grau werden wie die des alten Arkoniden.
Zum Abschluss noch zwei Bilder von meinen letzten Dienstreisen dieses Jahr. Was sie wohl zeigen?
Habe gestern auf dem Heimweg nach dem wirklich tollen Konzert von God is an Astronaut im extrem verregneten München einen verirrten jungen Norweger getroffen, der ebenfalls gerade von dem Konzert kam (und extra dafür angereist war).
Auf der Suche nach der S-Bahn hat er erzählt, dass er Physik studiert und es für die Lernerei für Astrophysik einfach keinen besseren Soundtrack gibt als eben God ...
Wie klein die Welt doch ist. Ich bin auch Physiker, mit Schwerpunktfach Astrophysik, und hätte es zu meiner Lernzeit God schon gegeben, dann hätte Tangerine Dream echt Konkurrenz gehabt.
Frohe Kunde ist zu verbreiten: Nachdem mit der Edel Germany ein neuer Vertriebspartner gefunden wurde, geht es nun weiter mit den Hardcover-Versionen (der "grünen Ausgabe") der Abenteuer des unsterblichen Arkoniden Atlan.
Zum Start erscheint mit "Die geträumte Welt" der Auftaktband zur Polychora-Trilogie, in der es Atlan und seine Begleiter an einen seltsam unwirklichen Ort außerhalb jeder Realität verschlägt. Wie es zu dieser Katastrophe kam, das setzt Achim Mehnert gekonnt in Szene und bereitet damit den Boden für die beiden folgenden Bände "Kommandofehler" und ""Versprengte der Unendlichkeit" jeweils aus der Feder des Routiniers Rüdiger Schäfer und des Newcomers Dennis Mathiak.
Titelbild von Arnd Drechsler
An die Expo-Arbeit für diese Trilogie, der zweiten nach "Höllenwelt" (nicht mitgezählt die sechsteilige Serie "Monolith") kann ich mich noch gut erinnern; nach neun Romanen in der Milchstraße des 33. Jahrhunderts sollte es diesmal in gänzlich neue Gefilde gehen - und an einen unvorstellbaren Ort. Nach Con-Diskussionen mit verschiedenen Kollegen, darunter Michael Marcus Thurner, mit dem ich mich bei der Expo-Arbeit an den Atlan-Taschenbüchern abwechselte (oder er sich mit mir) entstand die Idee zu einem Handlungbogen, den es so bei Atlan noch nicht gegeben hat.
Aber alles der Reihe nach. Zuerst kommt die Katastrophe ...
Ich freue mich wirklich sehr, dass "Polychora" endlich den Weg in die Hardcover-Ausgabe gefunden hat und wünsche viel Lesevergnügen bei Atlans "neuesten" Abenteuern!
Eine Szene aus Band 2 - Skizze aus der Vorbereitungsphase