Eine beliebte Rubrik unter perryrhodan.blogspot.de trägt den Titel "Der Redakteuer erinnert sich". Diesmal berichtet Klaus N. Frick auf amüsante Weise von der Entstehung der ATLAN MONOLITH- Romane bei FanPro. Er beginnt mit einem Abend in einer Kneipe und endet mit einem Stapel vollgeschriebener Blätter von einem Rechnungsblock, die in Summe die Grundkonzeption dieses sechsbändigen Zyklus enthielten (ein Verfahren, das ich gut kenne; Rechnungsblöcke, Einwickelpapier, der Rand von Zeitungen ... alles muss manchmal herhalten).
Ohne ihm übermäßig nacheifern zu wollen, möchte ich die Geschichte noch ein klein wenig weiterführen, denn was Klaus da notierte, wurde selbstverständlich irgendwann auf ordnungsgemäßes Papier übertragen, und endete schließlich ... ausgerechnet bei mir.
Dieses spezielle Kapitel meiner ganz eigenen Perry Rhodan-Historie bedarf ein wenig der Erläuterung. Wie die treffliche Beschreibung auf meiner Autorenseite bei Perry Rhodan schon sagt, war (oder bin, seufz) ich der "Autor für einen Roman". Als dann eine Anfrage zu ATLAN "Rico" eintrudelte, musste ich unter persönlichen Schmerzen einsehen, dass mein Beruf (und die Tatsache der Existenz einer Familie) nicht besonders gut mit den zeitlichen Anforderungen des Verlags in Einklang zu bringen waren - kurzum: Ich konnte keine fristgerechte Lieferung garantieren (zusätzlich zu der Tatsache, dass die 530.000 Anschläge eines ATLAN-Manuskripts selbst bei Übung keine leichte Sache sind). Dann kam MONOLITH, und wie Klaus erwähnte, stand ich (zu meiner persönlichen Freude) auf der Liste für Band 2, der später den Titel "Todeszone Zartiryt" tragen sollte und von Rüdiger Schäfer verfasst werden würde - ah, hier wiederholt sich ein Muster ...
Aber der Verlag (sprich: Klaus und Sabine) nahmen das nicht so einfach hin und schlugen mir vor, doch die Exposees nach dem Gesamtkonzept von Klaus zu entwickeln - und damit hatten sie mich am Haken. In einem Anfall maßloser Selbstüberschätzung hatte ich vorher einen für 100 Bände skizzierten Vorschlag für den Perry-Zyklus von 2400 bis 2500 eingereicht (Titel: "Gegenschlag"), was vielleicht etwas zu dieser Entscheidung beigetragen hat.
Und dann saß ich da. Gemeinsam mit Sabine Kropp und meinem "Datenlektor" Michel Thiesen ging es an die Ideensammlung, von der ich schon einmal auf der Perry-Homepage berichtet habe, und kurz darauf wanderten die Expos in die Post: Eines an Uwe Anton (oh Schreck - Uwe!), eines an Rüdiger Schäfer, an Hanns Kneifel (Ehrfurchtsstarre meinerseits - all die Orion- und anderen Romane ...), eines an unseren Schweizer Marc A. Herren, der hier sein Debüt in der Langform ablieferte, an Manfred H. Rückert und schließlich eines an Achim Mehnert, der den großen Bogen schlug und die Geschichte zu Ende brachte. Und ich? Ich bin jedesmal vor Spannung schier geplatzt. Dann die Romane in Händen zu halten ... es war fast, als hätte ich sie selbst geschrieben ... "Wenigstens" als Expo-Autor war ich in das Universum des Perry Rhodan und des Atlan zurückgekehrt.
Ob Klaus mir wohl die Blätter des Rechnungsblocks vermacht? Hinter Glas und neben den absolut gelungenen Titelbildern von Arndt Drechsler würden sie sich sicher gut machen ...
Donnerstag, 14. Juli 2011
Samstag, 2. Juli 2011
Faszinierende Wissenschaften
Als ich vor ich-weiß-nicht-mehr-wie-vielen Jahren auf das Angebot von Klaus Bollhöfener einging, für sein damals erst geplantes Magazin phantastisch! eine Rubrik über Wissenschaft aufzubauen, konnte ich nicht ahnen, wie lange mich das Thema letztlich beschäftigen würde. Heute-Morgen wurde zum Titel erkoren, und die Vorgabe lautete, aktuelle wissenschaftliche Themen der Gegenwart aufzugreifen und auf ihre Bedeutung für die Zukunft hin abzuklopfen - aufbereitet für einen an phantastischen Inhalten interessierten Leserkreis, aber fundiert und streng am Stand der aktuellen Wissenschaft. Als Physiker und ein-wenig-auch-Autor gefiel mir diese Konzeption natürlich extrem gut, insbesondere, weil ich auch Themen abseits des Mainstreams des Wissenschaftsjournalismus aufgreifen konnte und kleine Exkurse in die Welt der Science-Fiction bald zum festen Bestandteil werden sollten.
Zu einem Schwerpunkt der nun folgenden Serie von Artikeln wurde fast zwangsläufig die Astronomie, speziell die immer häufiger entdeckten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Aber auch die Frage nach Herkunft und Beschaffenheit des Lebens wurde ein Thema, und was der - teilweise überraschende - Stand der Erkenntnisse für Leben außerhalb der Erde bedeuten könnte. Zu meinem Erstaunen lernte ich dabei, dass sich gerade einmal ein paar Kilometer von hier entfernt in einem Reagenzglas ganz, ganz seltsame Gesellen tummeln ... Weitere Artikel folgten, über künstliche Intelligenz und die Singularität, über bionische Verstandesstrukturen, und natürlich auch über Roboter und deren Schwärme. Die "reine" Physik kam zum Zuge im Bereich Zeitreisen, String-Theorie, alternative Schwarze Löcher und künstliche Gravitation, und natürlich durfte auch der Weltuntergang nicht fehlen (gleich in mehfacher Form), sowie die Raumfahrt, Kernfusion und König Laurins Tarnmantel.
Das alles mündete schließlich - der zweite Aspekt, der sich meinen Orakelkräften beharrlich entzog -, in ein Buch mit dem Titel "Faszinierende Wissenschaften" (Amazon), das im Humboldt-Verlag (Schlütersche Verlagsgesellschaft) erschienen ist, inklusive einem - und darüber freue ich mich ganz besonders - Vorwort von Klaus N. Frick, dem Chefredakteur der Perry-Rhodan-Serie. Was für ein Werdegang für eine Idee, die dareinst in einer bierseligen kleinen Kneipe neben dem Bahnhof von Kitzingen entstanden war.
Warum ich das ausgerechnet jetzt erzähle?
Weil meine kleine Nichte kürzlich mit leuchtenden Augen auf mich zu gestürmt kam und mir mit ihren neun Jahren erklärte, sie hätte mein Buch in der Mainzer Stadtbücherei entdeckt, in einem Ständer mit "ganz tollen Büchern zum Thema Wissenschaft".
Wow. Das sind Gefühle!
Nebenbei weiß ich nun auch, wer das Buch gekauft hat. Vielen, vielen Dank liebe Mainzer Stadtbibliothek!
Samstag, 25. Juni 2011
Space-Jet Story mit Blender
Irgendwie treibt mich der Gedanke um, ein Filmchen zum Thema "Space Jet-Story" zu machen. Hier nun der 2. Teil, ein Flug von der Erde zu einer geheimen Basis im Asteroidengürtel. Auf der einen Seite bin ich fasziniert, was das Open-Software-Projekt "Blender" da auf die Beine gestellt hat, und welche (kostenlosen) Möglichkeiten sich damit dem Laien bieten, auf der anderen Seite wächst meine Ehrfurcht gegenüber den professionellen CGI-Spezialisten (und Schnittleuten usw.) immer weiter. Da rendert das Notebook eine Stunde lang, bis man merkt, dass irgendetwas nicht gut aussieht, und dann sucht man drei Stunden nach dem Grund, nur um sich zu fragen, wie viel Zeit man so eigentlich "zum Fenster hinausschmeißen" möchte.
Aber cool find ich es dann doch irgendwie.
Die Musik ist übrigens auch eine Eigenproduktion.
Aber cool find ich es dann doch irgendwie.
Die Musik ist übrigens auch eine Eigenproduktion.
Donnerstag, 23. Juni 2011
Köln, Atlan, Familie und Facebook
Ein Besuch in Köln ist für mich immer ein besonderes Vergnügen. Diesmal waren wir zwar nur für zwei kurze Tage da (allerdings mit Regen für eine ganze Woche, wenn nicht einen Monat), aber die Zeit waren ausgefüllt mit guten Gesprächen und einer gewissen Dosis Kölsch. Neben der Familie stand auch ein Treffen mit meinem Freund Achim Mehnert auf dem Programm, und natürlich ging es dabei um den heraufziehenden Perry Rhodan Weltcon in Mannheim (unbedingt hingehen! Es gibt Filme und Kostüme! Wer mimt den Gucky? Erscheint Barbarella tatsächlich??), aber auch um unseren gemeinsamen Freund, den unsterblichen Arkoniden Atlan. Zwei Bücher verbinden uns zu diesem Thema: "Sprung ins Jenseits" (Atlan-Monolith 6) und "Das Erwachen" (Atlan-Höllenwelt 2) - und natürlich hoffen wir beide sehr , dass es in Zukunft noch mehr werden.
Bei diesem und anderen Gesprächen mit meinen Schwestern wurde mir auch sehr klar, dass ich wohl der letzte Mensch auf Erden ohne Facebook-Account bin (also dass ich etwa auf der Stufe der Trilobiten stehe). Nun, dem sei nun abgeholfen!
Bei diesem und anderen Gesprächen mit meinen Schwestern wurde mir auch sehr klar, dass ich wohl der letzte Mensch auf Erden ohne Facebook-Account bin (also dass ich etwa auf der Stufe der Trilobiten stehe). Nun, dem sei nun abgeholfen!
Mittwoch, 15. Juni 2011
ATLAN - Update
Nix genaues weiss man doch noch nicht. Die im Perry-Rhodan-Forum verlinkte Pressemeldung (siehe vorheriger Post) sorgte für etwas Verwirrung. Also sei der Mantel des Schweigens über das Thema gebreitet, bis es tatsächlich belastbare Informationen gibt - sonst muss ich noch ein "goldenes Entlein" polieren.
Aber Atlan ist ja sowiso unsterblich, von daher ...
Aber Atlan ist ja sowiso unsterblich, von daher ...
Montag, 13. Juni 2011
Die Zukunft von ATLAN
Von Marc Herren stammt ein erster Hinweis auf die Zukunft der ATLAN-Serie bei FanPro: Der Verlag Ulisses hat alle Rechte an den Buchproduktionen von FanPro übernommen, darunter auch die Rechte an den ATLAN-Taschenbüchern.
Wie es von nun an weitergeht, ist mir noch nicht bekannt. Exposees und Handlungsfäden sind vorbereitet und warten nur darauf, zum Einsatz zu kommen - doch wann das geschehen wird, und selbstverständlich auch "ob überhaupt" (in der geplanten Form), das sind Fragen, auf die auch ich die Antworten nicht kenne.
Selbstverständlich gibt's Updates, sobald mir offizielle Informationen aus der Perry Rhodan-Redaktion vorliegen. Stay tuned!
Wie es von nun an weitergeht, ist mir noch nicht bekannt. Exposees und Handlungsfäden sind vorbereitet und warten nur darauf, zum Einsatz zu kommen - doch wann das geschehen wird, und selbstverständlich auch "ob überhaupt" (in der geplanten Form), das sind Fragen, auf die auch ich die Antworten nicht kenne.
Selbstverständlich gibt's Updates, sobald mir offizielle Informationen aus der Perry Rhodan-Redaktion vorliegen. Stay tuned!
Montag, 6. Juni 2011
Rendering und Animation
Ok, ok, ich geb's ja zu - ich bin neidisch auf Leute, die ihre Phantasie in Bildern auszudrücken vermögen. Und auf Leute, die etwas in der Art von Blender (siehe Post weiter unten) auf die Beine stellen - und einem damit die Werkzeuge in die Hand drücken, mit denen man sehr schnell herausfindet, warum Spielberg Spielberg ist (oder Lucas Lucas, oder ...), und wie viel Mühe ein Raimund Peter auf seine gigantischen Filmprojekte zum Thema Perry Rhodan wohl verwenden muss.
Aber versuchen muss ich es natürlich. Hier ein Auszug aus dem versprochenen Rendering zum Thema Perry Rhodan: Die Space-Jet Story. Teil 10: Space-Jet in TSUNAMI-Konfiguration.
Ein wenig schließt sich damit ein Kreis; am Anfang meines eigenen Perry Rhodan-Taschenbuchs steht der Absturz einer eben solchen Space-Jet.
Na, vielleicht bekomme ich die entsprechende Sequenz ja irgendwie doch noch hin ...
Aber versuchen muss ich es natürlich. Hier ein Auszug aus dem versprochenen Rendering zum Thema Perry Rhodan: Die Space-Jet Story. Teil 10: Space-Jet in TSUNAMI-Konfiguration.
Ein wenig schließt sich damit ein Kreis; am Anfang meines eigenen Perry Rhodan-Taschenbuchs steht der Absturz einer eben solchen Space-Jet.
Na, vielleicht bekomme ich die entsprechende Sequenz ja irgendwie doch noch hin ...
Abonnieren
Posts (Atom)


