Mittwoch, 22. Mai 2013

Tatorte

Nein, ich bin nicht in das Krimi-Genre eingestiegen. Der Titel "Tatorte" hat etwas mit österreichischem Humor zu tun, genauer gesagt mit einer Blog-Serie von Michael Marcus Thurner, in der er die Orte beschreibt, an denen Autoren, Schreiberlinge und Gelegenheits-Schreiberlinge wie ich ihre "Taten" vollbringen (und manches davon mag kriminelle Züge annehmen, wie die Redaktions-Seite dieses Spiels möglicherweise bezeugen würde).

Ich freue mich, dort neben vielen Kollegen ebenfalls Erwähnung zu finden, mit ein paar Bildern aus unserem neuen Domizil: http://mmthurner.wordpress.com/tat-orte/

Freitag, 17. Mai 2013

Auf dem Weg zum Perry Rhodan-Con in Garching

GarchingCon 2013
So, morgen früh geht es los zum Garching-Con. Ich freue mich wahnsinnig darauf, ein paar Freunde und Bekannte zu treffen, und einen ganzen Tag und einen ganzen Abend lang nur in Perry Rhodan und Science-Fiction zu schwelgen. Ich wünsche mir natürlich viele, viele Gäste und viele nette Gespräche, Wünsche, Gedanken und Anregungen. Man sieht sich hoffentlich! Nachmittags habe ich sogar einen Programmpunkt, bei dem es natürlich um Atlan und seine Zukunft geht. Ich denke, das wird eine sehr interessante Gesprächsrunde.

Sonntag, 12. Mai 2013

High-End in München

Das letzte Wort in Sachen HiFi-Verstärker
Auf der High End-Messe in München habe ich endlich meinen neuen Verstärker entdeckt. Einen absoluten Hammer mit einem Klang, der einfach überwältigend ist, obwohl keine ultra-teuren Boxen zum Einsatz kamen. Das Saxophon stand glasklar im Raum, der Bass war ein Gedicht an Zeichnung und Resonanz, einfach wunderbar ...

Gut, das Gerät ist allerdings 2,20 Meter hoch - im eingefahrenen Zustand. Denn die insgesamt acht Verstärkermodule können elektrohydraulisch ausgefahren werden, womit die Konstruktion die Höhe von 2,40 Meter deutlich übersteigen dürfte. 60.000 160.000 Watt Spitzenleistung sind möglicherweise auch ein wenig viel für meine Regalboxen. Und der Preis - ich habe nicht gefragt. Der Operator saß gelangweilt mit der Fernbedienung da und ließ die Segmente mal ein-, dann wieder ausfahren, wirkte aber etwas unnahbar. Wie das so ist, wenn ein Produkt für sich spricht, indem es Fragen aufwirft und sie gleich wieder im Keim erstickt. Ein Produkt, das aussieht wie das überwältigend intelligente Bordgehirn eines Science-Fiction-Raumschiffs.

Lautsprecher? Lautsprecher!
Die passenden Boxen habe ich natürlich auch gefunden. Alles in allem war es einmal wieder ein Bad in den technischen Möglichkeiten, von denen manche faszinierend, andere lustig und die dritten einfach sinnlos sind. Aber mir macht es Spaß, etwas "auf die Ohren" zu bekommen, denn zwischen meiner Heim-HiFi und diesen Produkten liegen klangtechnisch tatsächlich Welten.

Auf dem weiteren Weg vom Messegelände in Richtung Ostbahnhof gerieten wir dann in die Meisterschaftsfeier von Bayern München. Von den 15.000 Gästen am Marienplatz haben sich ungefähr 14.996 in die gleiche U-Bahn gezwängt, die auch wir benutzen mussten. Aber auch das war ein - glücklicherweise friedliches - Erlebnis.

Womit ich endlich auch einmal einen Fußball-Post habe (und hoffentlich die Hit-Zahl ins Gigantische anwächst) ...

Samstag, 13. April 2013

E-Books, Titelbilder

Ein Test-Titelbild. Mehr dazu weiter unten ...
Ich habe jetzt auch einen E-Book-Reader. Wenn ich ehrlich sein soll, dann nicht aus Faszination an der modernen Technik, denn eigentlich war ich mit der "simple-is-beautiful"-Lösung durchaus zufrieden; haltbar, leicht zugänglich, hohe Verfügbarkeit, kaum Software-Probleme: Ein Buch hat so seine Vorteile. Aber es hat eben auch Nachteile. Deren wichtigster aus meiner Sicht: In größeren Mengen angehäuft, verstopft es Arbeitszimmer, ja, wenn dieser Entwicklung nicht konsequent Einhalt geboten wird, sogar ganze Wohnungen inklusive Keller und Dachgeschoss, bis keine Luft mehr zum Atmen bleibt. Das war der primäre Grund für meinen persönlichen Umstieg: Die Stapel wurden bedrohlich hoch, und ich wollte trotzdem den Konsum nicht einschränken (wer darin Spuren eines Suchtverhaltens findet, der darf sie behalten).

Aber das E-Book hat noch einen weiteren Vorteil, zumindest theoretisch: Man kann Bücher "anhäufen", die man sich normalerweise vielleicht gar nicht gekauft hätte. Ich zum Beispiel schwelge in einem Rückfall in meine Jugendjahre, indem ich mich durch alte Perry Rhodan-Silberbände (M 87 - da war vielleicht etwas los!) und Mark Brandis-Romane wühle; VPM gebührt hier ein besonderes Lob, denn bis auf die Atlan-Taschenbücher haben sie ihre "Backlist" komplett als E-Book verfügbar gemacht. Das ist der Weg, liebe Verlage: Auch alte, vergriffene Romane finden in mir einen Käufer, so ihr mich denn lasst. Traut euch einfach!

Selbstverständlich haben E-Books noch andere Vorteile. Sie bieten zum Beispiel eine realistische Plattform für Kleinverlage und Bücher im "Self-Publishing". Insbesondere letzteres ist natürlich für jeden eine Option, der sich mit Schreiberei in allen ihren Spielformen beschäftigt und nicht gerade von Verlagen mit Buchverträgen überhäuft wird. Das Thema muss man sich tatsächlich genauer anschauen.

Da ich in der Familie nicht der einzige bin, der (zumindest gelegentlich) Bücher schreibt, saß ich kürzlich mit meinen Schwestern zusammen und wälzte rein theoretische Möglichkeiten. Da gibt es verschiedene Punkte zu bedenken, denn im Unterschied zum klassischen Verlags-Buch ist eben kein Verlag im Spiel, der für ein anständiges Lektorat sorgt, ein gutes Marketing und solche Kleinigkeiten wie Titelbilder. Gerade Titelbilder sind für mich ein "Markenzeichen" eines Buches und ein wesentlicher Bestandteil des "Vertrags", der zwischen Buch und Leser entsteht: Ich signalisiere Dir, was in mir steckt, und Du, lieber Leser, gibst mir Dein Geld dafür. Meine Schwester denkt da zwar anders, aber ich halte Titelbilder auch im Zeitalter der E-Books für unerlässlich.

Sollte ich einmal selbst ein E-Book machen wollen, muss ich mir also Gedanken über ein Titelbild machen. Das fängt beim Motiv an, hört aber dort nicht auf, denn es ist nicht alleine das Bild, sondern ganz besonders auch die Gestaltung des Titelbildes, die für die Wirkung sorgt (positiv oder negativ).

Und da ich gerne mit solchen Themen experimentiere, habe ich mich darangemacht, einmal ein paar Alternativ-Titelbilder auszuprobieren. Als Thema habe ich ein altes, unveröffentlichtes Manuskript für einen Perry Rhodan-Planetenroman gewählt. Den wird es zwar nie als E-Book geben (da sind Verlags- und Markenrechte zu berücksichtigen), aber als Basis für ein Experiment schien es mir doch geeignet.

Hier also sechs Varianten eines Titelbildes. Ich hoffe, sie gefallen! Raumschiff und Abhrandor (das Lichtobjekt im Hintergrund) sind übrigens mit Blender gerendert.


Im Stil amerikanischer SF-Taschenbücher - reißerisch und dunkel. Mein Favorit. Layout übernommen von User "Godard" aus dem Perry Rhodan-Forum (vielen Dank - der Favorit meiner Frau)
In Anlehnung an das Titelbild eines Neal-Asher-Romans; rote Variante Die blaue Variante des gleichen Titelbilds
Und hier noch einmal in Grau, mit leicht geänderter Anordnung. Sieht aus wie ein Sachbuch ... Als Vergleich: Das Titelbild im Stil der alten Planetenromane (Copyright VPM, Heyne)

Freitag, 29. März 2013

Atlan Polychora - Nachlese

Da Atlan ja derzeit pausiert - zumindest, was Taschenbuchzyklen mit neuen Abenteuern des alten Arkoniden betrifft -, bleibt mir nur, etwas Nachlese zu betreiben. Hier eine Variation einer Szene aus dem letzten Band "Versprengte der Unendlichkeit" von Dennis Mathiak im Stil der klassischen Perry Rhodan-Heftserie. Natürlich kann ich es nicht mit Johnny Bruck aufnehmen, aber sein Titelbild zu Band 79 mit dem Titel "Die Atomhölle von Gray Beast" hat mir einfach keine andere Wahl gelassen ...

Sonntag, 17. März 2013

Atlan Monolith 5 bei Bertelsmann erschinen

Buchhandelsausgabe
Im April 3112 gerät das Sonnensystem überraschend in den Brennpunkt der bedrohlichen Ereignisse um die geheimnisvollen Monolithen, die in den letzten Wochen überall in der Milchstraße aktiviert wurden. Als Atlan an Bord des Ultraschlachtschiffs MORPHEUS des legendären 82. GSV endlich die Erde erreicht, spitzt sich auf dem Asteroiden Ceres die Lage bereits zu, denn es zeigt sich, dass sich hinter den Monolithen ein uraltes Waffensystem verbirgt, das nun in die falschen Hände geraten ist.

Aber der mögliche Verlust von Ceres ist nicht Atlans einziges Problem. Die politische Lage der Milchstrasse droht unter der Bedrohung durch die Monolithen instabil zu werden, denn die neuen Staatssysteme, die sich nach der Dolan-Krise aus dem Imperium der Menschheit gebildet haben, dulden keine terranischen Kriegsschiffe über den Monolith-Welten. Wie aber soll man der Bedrohung Herr werden, ohne dabei einen neuen und zerstörerischen Konflikt heraufzubeschwören?

Atlan beschließt, sich auf Ceres zu konzentrieren und dort den unheilvollen Drahtzieher hinter der Monolith-Krise zu stellen. Er ahnt, dass ihm nicht viel Zeit bleibt - mit jeder Stunde wird das Säbelrasseln lauter, wächst die Gefahr durch die Monolithen und schwindet durch die unheimliche Bindung an den Silbermanns eine eigenen Kräfte.

Aber er hat auch Verbündete, dort, am Abgrund von Ceres - ein künstliches Bewustsein steht loyal zu ihm. Und so leiten die Ereignisse im Inneren von Ceres den letzten Akt im Drama um die Monolithen ein.

Mit "Ceres am Abgrund" von Manfred H. Rückert ist nun auch der 5. und vorletzte Band des Atlan-Zyklus "Monolith" in einer besonderen Ausgabe als Bertelsmann-"Grünband" erschienen.

Ich erinnere mich noch gut an die Arbeit an diesem Band, der den Schwerpunkt der Handlung in das Sol-System verlegt und einerseits die galaktopolitische Lage, andererseits das Schicksal des "Silbermanns" beleuchtet und mit beidem das Finale im folgenden Band vorbereitet. Der Beginn des Endspurts, sozusagen, bei der ersten Reihe von Taschenbüchern, für die ich nach Vorgaben von Klaus N. Frick die Exposees lieferte. Es war toll, ein Stück galaktischer Geschichte mitzuschreiben.


Und Manfred H. Rückert hat es wirklich schön umgesetzt. Ob als Buchhandelsausgabe (Bild) oder als Grünband bei Bertelsmann - Monolith ist eine Reise wert!

Sonntag, 6. Januar 2013

Atlan im Ungewissen

Neue Jahre bringen gerne neue Situationen mit sich - so auch für Atlan, dessen Schicksal ich für insgesamt zwölf Taschenbücher mitgestalten durfte. Jetzt legt Atlan wohl - zumindest in besagten Taschenbüchern - eine Pause ein. Wie Klaus N. Frick, Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie, heute auf dem Verlagsblog vermeldete, sind für 2013 erst einmal keine Taschenbücher eingeplant, keine Exposees angefordert (was ich bestätigen kann) und keine Romane in Auftrag gegeben.

Das Ende? Wir werden sehen. Atlan hat als Figur jedenfalls ein gewaltiges Potential, und das lässt hoffen. Bis dahin möchte ich mich bei allen Autoren und Verlagnsmitarbeitern, mit denen ich die Taschenbücher gestalten durfte, für die gute und fruchtbare Zusammenarbeit bedanken. Und blicke hoffnungsvoll in die Zukunft!

Mehr Infos: http://perry-rhodan.blogspot.de/2013/01/atlan-im-jahr-2013.html