Donnerstag, 22. November 2012

Atlan Polychora Band 3 erschienen

Mit "Versprengte der Unendlichkeit" ist heute der 3. und abschliessende Band der Atlan-Trilogie "Polychora" aus der Feder von Dennis Mathiak erschienen. Natürlich kenne ich das Manuskript schon länger und bin deshalb auch schon seit längerem gespannt darauf, wie die Leser das Ende von Atlans Reise durch die Super-Arche Polychora aufnehmen werden - ich hoffe, uns sind dazu einige überraschende Facetten und Wendungen eingefallen. Wie die diversen Buchankündigungen schon andeuten: Fremde Raumschiffe und ungewöhnliche Aliens werden zum "Zünglein an der Waage", während die Ereignisse Atlan und seinen Begleitern alles abfordern, was sie an Wagemut und Entschlossenheit aufzubringen verstehen - und doch ist ein Entkommen nicht garantiert, und doch gibt es sie, die "Versprengten der Unendlichkeit". Was, so viel kann ich verraten, keineswegs ein Titel ist, der übertriebene Erwartungen wecken soll ...

Auch wenn die drei Bände - der ursprünglichen Konzeption folgend - von der Handlungszeit her gesehen sehr dicht aufeinanderfolgen, hat sich das reale Erscheinen der "Polychora"-Trilogie durch den Verlagswechsel doch etwas in die Länge gezogen, . Ich freue mich schon darauf, sie nun "am Stück" anzugehen - und dann einmal die mittlerweile doch schon etwas älteren, ersten Konzeptskizzen herauszuholen. Ich glaube, die Geschichte um Galverin Schmidt, den Unsterblichen Atlan, die "Piratenlady" Tipa Riordan, die Besatzung der verschollenen WAV-E, Aliens und fremde Raumschiffe und nicht zuletzt eine Wissenschaft, an der man sich nicht nur die Finger verbrennen kann, hat doch eine ganz eigentümliche Entwicklung erfahren.

Doch dazu - vielleicht - später einmal mehr. Ach ja, und die "Nose-Art", die ich in einem früheren Beitrag erwähnt habe, liefere ich auch gleich mit. Wenn man genau hinsieht, erkennt man sie euf der rechte Flanke des anfliegenden Shifts. Sie stammt von PR 209 (C) VPM

Dienstag, 13. November 2012

Frankencon 2012 - Nachlese

Nachdem ich es schon ewig nachreichen wollte: Hier mein kleiner Beitrag zum diesjährigen Franken-Con in Schwanstetten. Auf dem ersten Blick sieht es aus wie eine Fortführung der "Space Jet-Story" für den WeltCon 2012, doch in Wirklichkeit ...

Nun, Schwanstetten ist immer von Geheimnissen umgeben. Ich kann mich an einen Con erinnern, da hetzten den ganzen Tag Autoren und Redakteure der Perry Rhodan-Serie von einem Geheimtreffen zum anderen - und erzählten einfach NICHTS. Wenn mein Gedächtnis nicht trügt, lag damals die neue Atlan-Heftserie in der Luft. Ein anderer Con wiederum war so geheim, dass (leider) kaum ein Fan den Weg dorthin fand. Der diesjährige stand dann auch folgerichtigerweise unter dem Motto "Area 51 - was uns verschwiegen wurde".

Und mein ganz persönliches Geheimnis?

Ich finde den Weg nicht. Es muss da im schönen Frankenland ein Loch im Kontinuum geben, eine Unstetigkeit im Geflecht der Raumzeit (okay, das ist ein Wiederspruch ...), verwirrende, von Fans verdrehte Verkehrsschilder oder völlig unergründliche Ergebnisse der letzten Gebietsreform - etwas, das bis hinauf in den geostationären Orbit reicht, um dort die Signale der GPS-Satelliten zu stören, denn selbst mit Navigationssystem scheitern mein Auto und ich, den Weg nach Schwanstetten zu finden ...

Ergo ... habe ich diesmal eine andere Anreisemethode gewählt. Aber bitte nicht dem Verlag verraten; ich beabsichtige, die Dinger bald in Großserie zu produzieren, um mir endlich eine schöne, ruhige (und warme) Insel leisten zu können ...

Montag, 8. Oktober 2012

Titelbild Atlan Polychora Teil 3

Allmählich neigt sich das Jahr seinem Ende entgegen, und damit steht auch das Erscheinen des abschließenden 3. Teils der Atlan-Polychora Trilogie vor der Türe. Hier, als Appetithappen, schon einmal das Titelbild, das wieder aus der Feder von Arndt Drechsler stammt.

Es zeigt aber weder den "fremdartigen Außerirdischen", noch das "lebendige Raumschiff", die beide laut Verlagstext zu entscheidenden Faktoren werden - was absolut richtig ist -, sondern prominent die "Vehikel" der herbeieilenden USO-"Kavallerie". Wer ganz genau hinsieht, entdeckt auf der rechten Rumpfseite eine "Nose-Art" alter Schule, die einem frühen Titelbild der PR-Serie entlehnt ist. Mehr wird dazu allerdings vorerst nicht verraten!

Und sollte sich jemand für die Zusammenarbeit von Expo und Autoren/Zeichnern interessieren, hier noch das Entwurfs-Rendering des Shifts aus dem Exposee. Wie immer obliegt es Arndt, aus solchen Skizzen ein lebendiges, dynamisches Design zu schaffen, was ihm auch diesmal wieder toll gelungen ist!


Ganz am Anfang stand übrigens eine Zeichnung von Georg Joergens André Höller (Danke für den Hinweis, Georg) aus dem Perry Rhodan-Report von Band 1612, die einen Shift der Version VII zeigte - einen APC 494 Retaliator, auch "Shogun" genannt. Ich weiß, ich weiß, der stammt aus dem Jahr 1265 NGZ und ist damit für den Atlan der Polychora-Trilogie noch reine "Zukunftstechnologie", aber Arndt hat sehr gut das organische, panzerartige Designs "alter" Shifts mit der heraufziehenden "Moderne" verbunden und damit sozusagen den "Urvater" des APC 494 geschaffen. Das passt, finde ich, gut zum Handlungszeitraum, in dem viele alte Strukturen und Technologien des Perry Rhodan-Kosmos allmählich durch neue ersetzt werden.
 
 

Dienstag, 21. August 2012

SOL 67 - Hanns Kneifel und Atlan

Heute ist die aktuelle SOL bei mir eingetroffen. Wie üblich und vom Magazin der Perry Rhodan-Fanzentrale auch zu erwarten, beschäftigt sich auch Ausgabe 67 hauptsächlich mit der größten Weltraumserie der Welt. Neben aktuellen Themen rund um die Erstauflage der PR-Serie bildet diesmal jedoch das Gedenken an den verstorbenen Hanns Kneifel einen wichtigen, wenn auch betrüblichen Schwerpunkt.

Passend zum Werk Hanns Kneifels, der in unzähligen Zeitabenteuern den Arkondiden Atlan schriftstellerisch quer durch die Menschheitsgeschichte begleitete (und dabei ganz wesentlich und sehr "menschlich" formte), beschäftigt sich Ausgabe 67 jedoch auch mit Atlan und seinen derzeitigen Abenteuern in der Arche "Polychora". Christian Kathan bespricht Band 1 von Achim Mehnert "Die geträumte Welt", der ihm, wie ich Christians Worten entnehme, wohl durchaus zugesagt hat, während Rüdiger Schäfer in "Der Quantengott" von seiner Arbeit am 2. Band "Kommandofehler" berichtet, und wie es dazu kam, dass sein Wunschtitel nur diesen Artikel, nicht aber den Buchdeckel ziert. Solche Beiträge - die ich natürlich nicht vorab zu sehen bekomme - interessieren mich immer brennend, denn sie verraten mir etwas darüber, wie andere unsere gemeinsame Arbeit wahrnehmen, und manchmal gelingt es mir sogar, daraus etwas zu lernen. Aber auch ich konnte mich nicht zurückhalten, weshalb eine ziemlich lange Kurzgeschichte ihren Weg in die SOL fand, in der es Atlan (indirekt) mit den Gegensätzen zwischen Ordnung und Chaos, Gut und Böse, und schließlich - in der Tradition von Hanns Kneifel - auch Liebe und Haß zu tun bekommt. Die ganze Geschichte entstand denn auch nur wegen einer einzigen Szene ... gut, auch das kleine Geplänkel zwischen Perry Rhodan und Atlan wollte einmal kurz geschrieben werden.

 

Der dunkle Fluss (Auszug)


Atlan musterte seinen Freund misstrauisch. Ihm war natürlich sofort aufgefallen, dass auf dem Tisch zwar zwei der kostbaren, antiken Kaffeetassen bereitstanden, es aber nur einen Stuhl gab. Perry Rhodan hatte seine Sticheleien über die Jahrhunderte hinweg wahrlich verfeinert. Und ein guter Lehrer, raunzte sein Extrasinn mit grimmiger Genugtuung, trug das Seine dazu bei.
Atlan seufzte und ließ sich auf einer besonders dicken Wurzel nieder. Durch eine Lücke im Blätterdach brannte die Sonne auf sein Genick, doch der sanfte Wind brachte ausreichend Linderung, um es hier eine Weile lang auszuhalten. Er rutschte hin- und her, bis alles zu seiner Zufriedenheit war, und angelte sich die Tasse, die Perry Rhodan mittlerweile mit Kaffee gefüllt hatte. Jamaica Blue Mountain. Er ließ das heiße Getränk über seine Zunge rinnen. Der Kaffee der Könige.
„Also: Was sollte SENECA markieren? Ich hatte dich unterbrochen. Und du hast Orangensaft am Kinn, Häuptling aller Barbaren.“
Nicht ein einziger Muskel im Gesicht des Perry Rhodan zuckte, obgleich er sich den Tropfen mit dem Zeigefinger abwischte und diesen dann ablutschte. „Wie du weißt, haben wir auf dem Hinweg vom Mahlstrom in die Milchstraße ein paar unserer Beiboote verloren. Manche leider mitsamt ihrer Besatzung.“


Mir persönlich gefällt diese Ausgabe der SOL wieder einmal sehr gut - und besonders für die Atlan-Fans unter uns steckt sie auch voller neuer Informationen..

PS: Rechtschreib- und Formulierungsfehler waren die Katze, die wiedermal auf der Tastatur herumtrampelt ...

Mittwoch, 8. August 2012

Zur Urlaubszeit: Basteln mit Perry

Auf den Perry Rhodan-Cons faszinieren mich immer wieder die Modellbauten ... Die Autoren beschreiben die Technik der fernen Zukunft, Risszeichner und Titelbildzeichner bannen sie auf's Papier, und die Modellbauer machen sie zu einer Realität, die man in die Hand nehmen kann (aber meistens nicht darf ...)

Na, dann baue ich eben mein eigenes Modell. Allerdings ist das mit dem Klebstoff und dem Messer so eine Sache ...

Hier also mein Blender-Modell eines "Raumboots" vom Typ "Gazelle", strikt nach der Zeichnung meines Lieblings-Risszeichners Christoph Anczykowski. Es ist ein, Zitat: "Fernaufklärer an Bord des Superschlachtschiffes TITAN während des Vorstoßes nach Arkon im Jahre 1984".

Was hätte ich als Jugendlicher darum gegeben, so etwas machen zu können, damals, als Perry im fernen Jahr 1984 nach Arkon flog ...

Montag, 6. August 2012

Curiosity ist sicher gelandet

Nach einem der waghalsigsten Flugmanöver der Raumfahrtgeschichte ("Seven Steps of Terror") ist die amerikanische Sonde Curiosity heute morgen sicher auf dem Mars gelandet. Das Unternehmen lief so schnell ab, dass man, wie Dep. Administrator der NASA Lori Gardner es formulierte, "tatsächlich die ganze Zeit über die Luft hätte anhalten können". Es verblieben gerade einmal 1 kg(*)Treibstoff in den Tanks - Maßarbeit!

Hier einige Bilder aus dem Kontrollraum während der Landung (alle (C) NASA TV):












(*) Update: Anderen Quelle zufolge waren noch 140 kg übrig ("wir haben die Tanks etwas überdimensioniert") - aber diese Details werden in den nächsten Tagen sicher noch geklärt. Und außerdem sind sie nicht wichtig. Hauptsache, das Ding ist unten

Sonntag, 29. Juli 2012

Kleine Sticheleien

Immer diese kleinen Sticheleien ...

Überhaupt: Woher kennen die Macher des neuen Perry Rhodan-Forums meine Gesichtsfarbe, wenn ich an Expos für Atlan arbeite?

Liegt hier etwa ein Hinweis auf Spionage vor? Nehmen sich Redaktion und Autoren das allgemeine Setting der Atlan-Serie (USO, Agenten, Spionage, vedeckte Einsätze usw.) vielleicht etwas zu sehr zu Herzen und haben die Kamera meines Laptops angezapft?

Besonders die Autoren habe ich da in Verdacht. Ihre Vorstellung eines Expokraten hat Johnny Bruck schon im Juli 1964 bildhaft verewigt - womit wir es auch noch mit einem Hinweis auf einen Zeitschleifen-Komplott Marke "Langzeitplan" zu tun haben, denn im Juli 1964 war ich ja noch gar nicht geboren!

(C) Pabel-Moewig Verlag GmbH